Melden Sie sich kostenfrei an, um Artikel vollständig zu lesen...
News und Promotion-Beiträge sind ohne Registrierung kostenfrei zu lesen
Login

Passwort vergessen?
Registrieren
   

Passwort ist zu kurz (mind. 8 Zeichen).
Stahl- und Aluminiumindustrie: Mit einem flexiblen Energieeinsatz will ein Forschungsprojekt industrielle Verbraucher die Teilnahme am Energie-Spot- und Regelenergiemarkt ermöglichen. Bild: Avatar023/iStockphoto
Energieflexibilitäten

0 Bewertungen

Industrie am Energie-Spotmarkt

Forschungsprojekt will smarte industrielle Verbraucher in eine Energieplattform zum Vermarkten von Energieflexibilitäten einbinden.

PSI hat den Zuschlag für ein Forschungsprojekt zur optimierten Einbindung smarter industrieller Verbraucher in eine Energieplattform zur Vermarktung von Energieflexibilitäten erhalten. Das Forschungsvorhaben wird in der Modellregion Aachen prototypisch umgesetzt und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Starttermin war der 1. August 2015, die Laufzeit des Projekts beträgt drei Jahre.

Kernelement der Plattform ist ein Mechanismus, der die Flexibilität der industriellen Verbraucher (Smart Industrial Customer) bewertet und ihnen damit eine Beteiligung am Energie-Spotmarkt und Regelenergiemarkt ermöglicht. Dabei wird grundsätzlich der Ausgleich auf lokaler Verteilnetzebene dem Ausgleich auf überregionaler Übertragungsnetzebene vorgezogen. Neben weiteren Partnern aus Wissenschaft und Industrie ist PSI mit den Tochterunternehmen PSI Energy Markets, PSI Metals und PSI Penta am Forschungsprojekt beteiligt.

Teilvorhaben des Projekts

PSI Energy Markets leitet das Teilvorhaben Smart Services, das die Konzeption und Erweiterung des Portfoliomanagements für Ausgleich, Vermarktung und Optimierung der Flexibilität industrieller Verbraucher, Energieerzeugung und -speicherung verfolgt.

Das Teilvorhaben der PSI Penta zielt auf die Entwicklung von Methoden und Verfahren zur Verbrauchsprognose, Planung und Steuerung für Smart Industrial Customer der diskreten Fertigung.

PSI Metals und PSI Penta werden in ihrem Teilvorhaben gemeinsam energieflexible Planungs- und Steuerungsverfahren entwickeln. Zudem wird ein Verfahren zur Ermittlung eines energetischen Fingerabdrucks konzipiert, der die Verbrauchsprognose und Flexibilitäten der industriellen Verbraucher beschreibt. Für PSI Metals liegt der Fokus dabei auf der Stahl- und Aluminiumindustrie, die zusätzlich zu den klassischen Kriterien Termin und Kapazität auch den flexiblen Energieeinsatz in der Planung berücksichtigt. Ein zusätzlicher Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Standardschnittstellen zu Manufacturing Execution Systemen (MES).

Als einer unter wenigen Anbietern verfügt PSI eigenen Angaben zufolge sowohl in der Energiewirtschaft als auch in der Fertigungs- und Metallindustrie über tiefgreifendes Prozesswissen und ausgereifte Algorithmen und Verfahren zur Steigerung der Effizienz des Energieeinsatzes. Mit dem Forschungsprojekt FlAixEnergy baut das Unternehmen seine Position im betrieblichen Energiemanagement und im Bereich Virtueller Kraftwerke weiter aus. Darüber hinaus soll das Forschungsvorhaben einen Beitrag zu einer wirtschaftlichen und umweltverträglichen Energieversorgung bei gleichzeitig hoher Versorgungssicherheit leisten.

Firmen zu diesem Artikel

Nach oben