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Leitstelle Stromnetz Berlin: Seit einem Jahr steuert die Fernsteuerungslösung eNergy über Funk EEG-Anlagen, Wärmepumpen, Nachtspeicherheizungen und nicht öffentliche Straßenbeleuchtung in einem Teil Berlins. Bild: eMessage
Stromnetz fernsteuern

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Funkrundsteuerung im Roll-out

Pilotprojekt: Seit einem Jahr überträgt die Fernsteuerungslösung eNergy Steuerungssignale in einem Teil des Berliner Stromnetzes.

Das Pilotprojekt zur Einführung der Fernsteuerungslösung eNergy im Stromnetz Berlin ist nach Angaben der Betreiber erfolgreich verlaufen. Die M2M-Lösung (Machine-to-Machine) sorgt seit September 2014 für die sichere Übertragung der Steuerungssignale in einem Teil des Hauptstadt-Stromnetzes. Gemeinsam entwickelt wurde sie vom Berliner Mobilfunknetzbetreiber eMessage Wireless Information Services Deutschland, Bosch Software Innovations und dem Netzbetreiber Stromnetz Berlin. Seit August 2015 befindet sich die Lösung im Roll-out für das gesamte Stromnetz der Metropole und weckt laut eMessage bundesweit Interesse.

Zur Sicherstellung der Stromnetzstabilität müssen Energieversorger dezentrale Energieverbrauchs- und Energieerzeugungsanwendungen fernsteuern. Im Pilotprojekt zur Einführung der Fernsteuerungslösung eNergy hat Stromnetz Berlin im September 2014 das Umspannwerk Britz (Neukölln) in Betrieb genommen, um zunächst die Versorgungsqualität von rund 26.000 Haushalts- und Gewerbekunden im Ortsteil Britz zu verbessern. „Das Pilotprojekt hat alle Ziele erreicht und unsere Anforderungen voll erfüllt“, sagt Thomas Röstel, Leiter Asset Strategie bei Stromnetz Berlin. eNergy basiert auf Europas größtem Sicherheitsfunknetz, das eMessage unterhält: ein von öffentlichen Netzen unabhängiges, satellitengestütztes Funknetz mit rund 800 Sendestationen in ganz Deutschland. Dieses Funknetz dient der schnellen mobilen Benachrichtigung von Service-, Einsatz- und Hilfskräften in ganz Deutschland.

Mit der Fernsteuerungslösung werden Anlagengruppen wie EEG-Anlagen, Wärmepumpen, Nachtspeicherheizungen und nicht öffentliche Straßenbeleuchtungen gesteuert sowie ein- oder ausgeschaltet und einzelne Elemente stufenweise reguliert. Anforderungen, mit der sich Energieversorger und Verteilnetzbetreiber in ganz Deutschland auf dem Weg zu den intelligenten Stromnetzen und letztlich zur „Smart City“ befassen müssen. Der Hybrid-Ansatz macht die Fernsteuerung effizient und flexibel einsatzfähig: Sie kann eigenständig installiert werden, aber auch als integraler Bestandteil des neuen, intelligenten Stromzählermesssystems (Smart Meter Gateway) eingesetzt werden. Dieser hybride Technologieansatz entspricht dem aktuellen Gesetzentwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), der speziell zur Steigerung von Leistungsstärke und Zuverlässigkeit der intelligenten Stromnetze unterschiedliche Kommunikationswege und -lösungen zulässt.

Über den Start des Projekts können Sie einen Beitrag in der Energy 2.0 Ausgabe 8.2014 lesen oder online hier .

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