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Das symbolische Einstecken des Steckers Bild: HPA; Siemens
Einweihung Landstromanlage

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AIDA an der Steckdose

Die Landstromanlage in Altona ist in ihrer Dimensionierung einzigartig in Europa und ein weiterer Schritt für die Entwicklung Hamburgs zu einem der umweltfreundlichsten Kreuzschifffahrtsstandorte Europas.

Mit dem Anlauf der AIDAsol wurde die Landstromanlage in Altona feierlich eingeweiht. Neben Olaf Scholz, Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, HPA-Geschäftsführer Jens Meier, Monika Griefahn, Direktorin für Umwelt und Gesellschaft bei AIDA Cruises, und Michael Westhagemann, Leiter der Siemens-Niederlassung und Vorsitzender des Clusters Erneuerbare Energien in Hamburg, waren auch Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und Andreas Boschen, Leiter INEA CEF (Connecting Europe Facility), anwesend.

Vor dem Hintergrund steigender Schiffsanlaufzahlen hatten Senat und Bürgerschaft in der vergangenen Legislaturperiode die Hamburg Port Authority (HPA) mit dem Bau einer Landstromanlage am Kreuzfahrtterminal Altona und der Infrastruktur für die landseitige Stromversorgung von Kreuzfahrtschiffen durch eine LNG Power Barge am Kreuzfahrtterminal HafenCity beauftragt. Der Bau der Landstromanlage in Altona ist zudem eines der Teilziele der Initiative smartPORT energy, welche die HPA im Jahr 2012 gemeinsam mit der damaligen Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) sowie der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) initiiert hatte. Erklärtes Ziel ist die energetische Neuausrichtung des Hamburger Hafens.

Die Landstromanlage in Altona, die im Auftrag der HPA von Siemens gebaut wurde, ist in ihrer Dimensionierung einzigartig in Europa und ein weiterer Schritt für die Entwicklung Hamburgs zu einem der attraktivsten und umweltfreundlichsten Kreuzschifffahrtsstandorte Europas.

Sowohl die Europäische Union als auch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit erkannten dies an und fördern die Errichtung einer alternativen Energieversorgung von Kreuzfahrtschiffen im Hamburger Hafen mit 3,5 beziehungsweise 3,7 Millionen Euro. Insgesamt liegen die Baukosten der neuen Landstromanlage bei rund 10 Millionen Euro. „Die Landstromversorgung für Kreuzfahrtschiffe fördert die Nachhaltigkeit des Hamburger Hafens. Sie leistet einen Beitrag zur Verringerung der Emissionen von Schiffen. Mit unserem Pilot können wir lernen, wie künftig auch andere Seeschiffe während ihrer Liegezeit mit sauberer Energie versorgt werden können“, sagt Bürgermeister Olaf Scholz.

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