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Überzeugungsarbeit: Im Energy Efficiency Truck lernen Gäste zukunftsfähige Lösungen zur Senkung des Energieverbrauchs kennen.
Antriebe, Druckluft, Pumpen & Produktionsanlagen

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Motor für den Klimaschutz

Text: Michael Metzger, Siemens Fotos: Siemens
Umweltfreundlichkeit und Energieeffizienz liegen im Trend, auch in Frankreich. Mit IE3-Antrieben lassen sich die Energiekosten von Anlagen senken - eine maßgeschneiderte Finanzierung macht�??s möglich

Als Konsequenz des Kyoto-Protokolls sind im Gesetz zur Programmierung und Orientierung der Energiepolitik die Grundlagen für Energiesparzertifikate (CEE - Certificats d‘Economie d‘Energie) festgelegt. Es geht um das französische Gesetz (loi POPE, Programme fixant les Orientations de la Politique Energétique) vom 13. Juli 2005, geändert durch das sogenannte „Gesetz Grenelle II“ vom 13. Juli 2010. Darin werden die Energieanbieter von Strom, Gas, Wärme, Kälte und Heizöl für Privathaushalte verpflichtet, über verbraucherorientierte Maßnahmen Energie zu sparen und über das Instrument der CEEs die Energieeffizienz bei ihren Privat- und Gewerbekunden oder Gebietskörperschaften aktiv zu fördern. So können Industriebetriebe, die beispielsweise einen Frequenzumrichter oder einen Hochleistungsmotor IE3 installieren wollen, ein Energiemanagementsystem eingerichtet haben und eine Zertifizierung nach ISO 50001 anstreben, mit ihren Maßnahmen Energiesparzertifikate erwerben. Sofern die durchgeführten Maßnahmen den Kriterien des CEE-Maßnahmenkatalogs entsprechen, erhalten sie insbesondere von EDF Unterstützung - das erleichtert die Entscheidung noch weiter, in öko-effiziente Maschinen zu investieren.

Energieeffiziente Lösungen

„Die EDF und Siemens bieten ihren Kunden technische Lösungen für einen geringeren Stromverbrauch an“, erläutert Philippe Le-Fur, Projektleiter für Unternehmens- und Gewerbemarketing bei der EDF. „Letztendlich ist der Kunde Teil einer Wertschöpfungskette, die ihm zugutekommt.“ So bietet Siemens dynamische Lösungen zur Senkung des Energieverbrauchs wie Frequenzumrichter, Energiesparmotoren oder Energiemanagementsysteme, die an Industriestandorten jeder Größenordnung Geräteleistungen verbessern und die Energiekosten einer Anlage senken können. Im ersten Schritt geht es vor allem um eine Sensibilisierung für das Thema Energieeffizienz. „Das Engagement für Energieeffizienz bedeutet ein tiefgreifendes Umdenken. Erfolgreich sind wir dann, wenn wir pädagogisch vorgehen, indem wir zum Beispiel zeigen, was für Erfolge wir mit einigen Industrieunternehmen verzeichnen konnten“, ist der Eindruck von Thierry de Vanssay, Regionalleiter Rhône-Alpes von Siemens. „So haben wir den französischen Marktführer für Spritzgussmaschinen überzeugt, sich Elektropressen anzuschaffen, in denen wir unsere Lösungen installiert haben - die Energieeinsparung gegenüber der alten Ausrüstung liegt bei fast 50Prozent.“ In Zukunft werden die alten Maschinen durch Systeme abgelöst, die bewusster mit der kostbaren Energie umgehen, die sie versorgt.

Wer soll das bezahlen?

Doch für jede einzelne Maschine will die Investition gut durchdacht sein, damit sie sich schnell amortisiert: Bei einem Hochleistungsmotor wird der Stromverbrauch um bis zu zehn Prozent gesenkt. Bei Frequenzumrichtern kann die Einsparung mehr als 50 Prozent betragen, außerdem kann hierfür ein Energieeffizienzzertifikat ausgestellt werden. Einsparungen können auf verschiedene Weise erreicht werden, etwa durch eine komplette, verbrauchssenkende Architektur, Stromlast- und Energiemanagementsysteme oder präzise Messgeräte, die alle Energiearten und ihren Verbrauch in Echtzeit erfassen. Siemens Financial Services bietet Finanzierungspläne an, bei denen etwa Energieeinsparungen Investitionen finanzieren. Tatsächlich sind Industrieunternehmen angesichts der derzeitigen wirtschaftlichen Unsicherheit bei Investitionen in neue Anlagen mitunter zögerlich, auch wenn diese weniger Energie verbrauchen. Bei den maßgeschneiderten Plänen ist es aber möglich, die Tilgungsraten an die durch das Projekt erzielten Einsparungen anzugleichen. Wenn man von einer Investitionssumme von 10.000 Euro ausgeht, die auf 24 Monatsraten à 470 Euro verteilt ist, werden die Projektkosten durch die im gleichen Zeitraum erzielten Energieeinsparungen (520 Euro monatlich) bei einem Nettogewinn von 50 Euro pro Monat mehr als kompensiert.

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