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Vor der Vollendung: Das größte Photovoltaik-Kraftwerk Ungarns soll im August den Testbetrieb aufnehmen. Bild: IBC Solar
72.480 PV-Module

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Symbiose zwischen Solar und Braunkohle

Für die stärkste Solaranlage ihres Landes haben die Ungarn ein scharfes Plätzchen gefunden. Es birgt aber Herausforderungen.

In wenigen Wochen wird die 30 Hektar große Abraumhalde des ungarischen Braunkohle-Kraftwerks Matrai Erömü von 72.480 Solarmodulen bedeckt und an zehn Zentralwechselrichter-Stationen angeschlossen sein.

Das größte Kohlekraftwerk des Landes wird dann die bislang größte Photovoltaik-Anlage Ungarns als Nachbarn haben.

Auftraggeber dieser einmaligen Kombination ist die Matrai Kraftwerk AG, die zu 50 Prozent im Besitz der deutschen RWE ist.

Für die technische Entwicklung, die Komponentenbeschaffung und den Bau des Photovoltaik-Kraftwerks zeichnet IBC Solar Austria zusammen mit der rumänischen EnergoBit-Gruppe sowie dem ungarischen Unternehmen Wire-Vill Energetics verantwortlich.

Logistische Herausforderung

Eine logistische Herausforderung ist der Transport des Materials auf das 70 Meter höher gelegene Plateau. Zu diesem Zweck musste eine eigene Baustraße angelegt werden.

Nach Abschluss der Bauarbeiten kann der Solarpark etwa 10.000 durchschnittliche ungarische Haushalte pro Jahr mit Strom aus Sonnenenergie versorgen.

Testbetrieb ab August

Der sechswöchige Testbetrieb der Anlage beginnt bereits im August 2015. Für die international tätige IBC-Solar-Gruppe ist der Auftrag für den Bau des Megawatt-Kraftwerks in Ungarn das bislang größte Einzelprojekt der Konzerngeschichte. (kk)

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