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Alarm: Erreicht der Verbrauch bestimmte konfigurierbare Schwellwerte, kann Discovergy E-Mails mit entsprechenden Hinweisen schicken. Die Voreinstellung 2 kW für die Leistung ist recht niedrig, da diese Grenze im Alltag schon beim Zuschalten üblicher Haushaltsgeräte (Herd, Spül- oder Waschmaschine) leicht überschritten wird. Bild: Karlhorst Klotz / Energy 2.0
Smart-Metering-Blog #11

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Stromverbrauch-Alarm

Text: Dr. Karlhorst Klotz, Energy 2.0
Wie viel zu viel ist, muss jeder selber wissen. Um den Verbrauch in Schach zu halten, bieten sich einige Funktionen an.

Haben Sie die Vorgeschichte zu diesem Blog-Eintrag verpasst? Hier geht's zur Übersicht !

Untypische Stromausschläge zu nachtschlafender Zeit oder wenn niemand im Haus ist? Wer da an Einbrecher denkt, die mit schwerem Gerät am Werk sind, kann sich wieder entspannen.

In unserem Haushalt jedenfalls sind programmierbare Geräte wie Waschmaschine oder Geschirrspüler oft die Übeltäter hinter solch „geisterhaften“ Stromverbräuchen. Ein Phänomen, das die Energieversorger heute immer öfter sehen: Die Tagesverläufe des Stromverbrauchs hängen nur noch teilweise mit Anwesenheit oder Aktivitäten der Bewohner zusammen.

Benachrichtigungen

Nicht nur wer ständig an den Echtzeit-Diagrammen klebt, hat die Garantie, wichtige oder untypische Ereignisse nicht zu versäumen: Dafür hält Discovergy unter „Einstellungen“ eine Benachrichtigungsfunktion bereit, die per E-Mail alarmiert (Bild ganz oben).

Drei Kategorien lassen sich überwachen: Leistung, Energie und die Datenkommunikation. Wenn die Werte innerhalb einer bestimmten Zeitspanne vorgegebene Schwellen erreichen, verschickt der Server eine Nachricht.

Für den Blick zurück kann ein anderer Menüpunkt nützlich sein: Unter „Zählerstände“ kann man sich Verbräuche und Minimal- sowie Maximalwerte für bestimmte Zeitabschnitte ausgeben lassen. Die Minimalleistung führt beispielsweise rasch zu der Erkenntnis, wie viel Watt für den Standby-Betrieb von Geräten anfällt.

Blick nach vorn

Aber was hilft, wenn man künftig weniger Strom verbrauchen oder wenigstens für den nötigen Stromverbrauch weniger bezahlen möchte? Unter „Tarife“ kann man sich immerhin zum hochgerechneten Verbrauch Tarifvorschläge (auf Wunsch auch auf Ökostrom eingrenzbar) anzeigen lassen (siehe Bildergalerie). Im Dropdown-Button des Benutzermenüs (rechts oben) findet sich der vielversprechende Eintrag „Tipps“ – nicht etwa zur Bedienung der Oberfläche, sondern zum Energiesparen.

Dutzende von Einträgen sind da auf mehreren Seiten zusammengestellt, akribisch nach Investition, Ersparnis und Amortisationsdauer klassifiziert. Das ist auf jeden Fall gut gemeint, und Nützliches findet sich darunter. Aber eine Verbindung zu den Echtzeit-Daten vom Stromzähler gibt es nicht, so dass man in Massen an Allgemeingültigkeiten unterzugehen droht, guten Rat jedenfalls höchstens per Zufall findet.

„Persönlicher“ Energiebericht

Regelmäßig ab dem zweiten vollständigen Monat erhält der Kunde von Discovergy zum Monatsanfang per E-Mail einen „persönlichen“ Energiebericht. Die Aufstellung zeigt die Verbräuche im abgelaufenen Monat sowie im Vormonat und weist auf Unterschiede hin: Nicht nur in der Gesamtsumme der Kilowattstunden, sondern aufgeschlüsselt nach den erfassten Kategorien wie (derzeit) Grundlast, Kühlgeräte und sonstige Verbraucher, wobei der Report die damit verbundenen Kosten jeweils auf Euro und Cent genau präsentiert. Grundlage dafür sind die im Kundenportal hinterlegten Tarifangaben.

Fortsetzung demnächst online: Zählertausch-Fazit: Lohnt sich das?

Alle bisher erschienenen Beiträge dieser Reihe in der Übersicht

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