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Zuschuß in Sicht: Wer künftig in brennstoffzellenbasierte KWK-Anlagen investiert, kann unter Umständen auf Förderung hoffen. Bild: NOW
Kraft-Wärme-Kopplung

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Starthilfe für große Anlagen

Förderung für brennstoffzellenbasierte KWK-Anlagen gestartet

Mit einem einmaligen Zuschuss fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen seiner neuen Förderrichtlinie „Brennstoffzellen für hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen“ Investitionen in brennstoffzellenbasierte KWK-Anlagen, die im Vergleich zur getrennten Erzeugung Primärenergieeinsparungen erbringen. Gefördert werden große KWK-Anlagen zur Energieversorgung größerer Liegenschaften oder von Industrieanlagen sowie Anlagen zur Hausenergieversorgung bis 20 kW elektrischer Leistung.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Gebietskörperschaften – nicht antragsberechtig sind Hersteller der Geräte oder Komponenten. Die beihilfefähigen Kosten sind die im Vergleich zu einem herkömmlichen Kraftwerk oder Heizsystem mit derselben Kapazität zusätzlich anfallenden Investitionskosten. Die genaue Förderhöhe und weitere Details sind in den zur Richtlinie gehörenden Förderaufrufen geregelt.

Um Fördermittel zu erhalten, muss bei Anwendungen im Bereich der Hausenergieversorgung eine Mindestanzahl von fünf Anlagen beantragt werden. Hier wird zwischen Beistellgeräten (die gesamten Kosten sind zuwendungsfähig) und Geräten mit integrierter Spitzenlastwärmeversorgung (abzüglich der Kosten des Spitzenlastkessels oder Brennwertheizkessels vergleichbarer Leistung) unterschieden

Richtlinie im Rahmen des NIP

Die neue Brennstoffzellen-KWK-Richtlinie ist Teil des 2008 operativ gestarteten Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP). Das NIP führte dazu, dass erste Produkte die technische Marktreife hinsichtlich Funktion und Lebensdauer erlangt haben, aber auf Grund hoher Herstellkosten noch nicht die wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit erreichen konnten. Dies trifft besonders zu für die brennstoffzellenbasierte industrielle KWK und für KWK-Anwendungen für Hausenergie.

Um den nun anstehenden Markthochlauf zu unterstützen, werden im Rahmen dieser Förderbekanntmachung im Sinne einer Marktaktivierung Anreize geschaffen, um die Investitionskosten für die Brennstoffzellenanlagen zu verringern. Das Ziel ist es, hierdurch die Anzahl der produzierten Systeme zu steigern, so dass Skaleneffekte zur Reduzierung der Herstellkosten zum Tragen kommen. Eigens für die neue Richtlinie hat die NOW Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie eine Webseite mit einem praktischen Leitfaden zur Förderung eingerichtet: www.brennstoffzellen-kwk.de.

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