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Zelltechnologie: 100 neue Arbeitsplätze sollen dank der neuen Zellproduktion geschaffen werden. Bild: Aleo solar
Aufbau einer Zellfertigung

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Solarzellen aus Deutschland

Mit Zellen und Modulen made in Germany will sich Aleo Solar unabhängig von Anti-Dumpingzöllen und kostentreibenden Wechselkursen machen.

Aleo Solar wird in Deutschland eine eigene Zellproduktion aufbauen. „Mit Zellen und Modulen made in Germany machen wir uns unabhängig von Anti-Dumpingzöllen und kostentreibenden Wechselkursen“, so Günter Schulze, Deutschland-Geschäftsführer von Aleo Solar. „Durch die Integration eines weiteren Produktionsschritts an unserem deutschen Standort können unsere Ingenieure die Zell- und Modultechnologie noch besser aufeinander abstimmen.“ Im ersten Fertigungsjahr 2016 ist die Produktion von rund 200 MW poly- und monokristalliner Solarzellen in Prenzlau geplant. Aufbau und Betrieb der Zellfertigung erfolgen durch die Aleo Sunrise, die als 100-prozentiges Tochterunternehmen von Aleo Solar gegründet wurde. Es sollen knapp 100 neue Arbeitsplätze entstehen.

Der Aleo-Mutterkonzern SAS (Sino American Silicon Products) mit Sitz im taiwanesischen Hsinchu ist ein erfahrener Produzent von Wafern und leistungsstarken Solarzellen. Das 1981 gegründete Unternehmen will die Fertigungskapazität nicht nur in Taiwan, sondern auch in Deutschland ausbauen. Aleo Sunrise wird beim Aufbau der Zellfertigung mit rund 15 Millionen Euro von SAS unterstützt. „Wir profitieren von dem langjährigen Engagement der SAS-Gruppe für die erneuerbaren Energien“, sagt William Chen, Geschäftsführer von Aleo Sunrise, der bei Aleo Solar weiterhin als Chief Security Officer (CSO) für Vertrieb, Marketing und Einkauf verantwortlich ist.

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