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Mit Power-to-Gas lässt sich aus erneuerbaren Quellen gewonnene Energie in Form von Gasen wie Wasserstoff speichern. Bild: Pixabay
Power-to-Gas

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Windgas-Elektrolyseur startet Testbetrieb

Greenpeace Energy und die Stadt Haßfurt produzieren erneuerbaren Wasserstoff für die Energiewende. Dazu wurde der Testbetrieb eines neuartigen Windgas-Elektrolyseurs gestartet.

Die Pilotanlage am Mainhafen wandelt überschüssigen Strom aus dem nahen Bürgerwindpark Sailershäuser Wald sowie aus weiteren Windenergie- und Solaranlagen in erneuerbaren Wasserstoff um. Pro Jahr wird der containergroße Elektrolyseur eine Million Kilowattstunden des Öko-Gases für die 14.000 Pro-Windgas-Kunden von Greenpeace Energy ins Gasnetz einspeisen.

Mit Windgas (auch Power-to-Gas genannt) wird Wind- und Sonnenstrom speicherbar: Wenn mehr erneuerbarer Strom produziert als verbraucht wird, kann er dazu verwendet werden, um per Elektrolyse Wasser in Sauerstoff und klimafreundlichen Wasserstoff aufzuspalten. Statt erneuerbare Kraftwerke wie bisher abzuschalten, wenn das Netz deren Energie nicht aufnehmen kann, können die Überschüsse künftig als erneuerbare Gase gespeichert werden – in Form von Wasserstoff oder Methan.

Der in der fränkischen Stadt eingesetzte 1,25-Megawatt-Elektrolyseur gehört zur neuesten Generation: Die reaktionsschnelle PEM-Anlage (polymer electrolyte membrane) produziert nicht nur Wasserstoff, sondern verhindert auch Ausfälle im lokalen Stromnetz, wo Erzeugung und Verbrauch immer im Gleichgewicht bleiben müssen. Auch dieses Regelleistungsangebot wird jetzt am Main erprobt.

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