Melden Sie sich kostenfrei an, um Artikel vollständig zu lesen...
News und Promotion-Beiträge sind ohne Registrierung kostenfrei zu lesen
Login

Passwort vergessen?
Registrieren
   

Passwort ist zu kurz (mind. 8 Zeichen).
Gesamtinvestitionen im hohen, zweistelligen Millionenbereich: Am Stammsitz in Dortmund entstehen bis 2020 auf 110.000 Quadratmetern Fläche ein neuer Produktionskomplex sowie moderne Gebäude für Forschung und Entwicklung, Vertrieb und Verwaltung. Bild: Wilo
Energieeffizienz

0 Bewertungen

Wilo will es wissen

Der Pumpenspezialist will an der „Energierevolution“ verdienen und ruft ein Jahrhundert-Projekt aus.

>>>>> Aus aktuellem Anlass – Link zur Eilmeldung: Eon-Zellteilung bringt Uniper hervor (nach Redaktionsschluss der energy2.0week) <<<<<

„Eine Energierevolution ist in vollem Gange“, stellte der Vorstandsvorsitzende Oliver Hermes bei der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens am 22. April fest. „Doch der Klimawandel, einer von sechs globalen Megatrends, die für die Wilo-Gruppe von entscheidender Bedeutung sind, lässt sich nicht allein durch einen erneuerbaren Energie-Mix aufhalten“, so Hermes weiter, der in dieser Hinsicht globalen Handlungsbedarf sieht: „Diese Problematik ist nur mit einem drastischen Rückgang des Energieverbrauchs und gleichzeitig einer deutlichen Steigerung der Energieeffizienz zu lösen.“

Das Unternehmen habe sich als Premium-Hersteller von Pumpen- und Pumpensystemen der Aufgabe verschrieben, für die Gebäudetechnik, die Wasserwirtschaft und die Industrie hocheffiziente, klimaschonende Technik zu entwickeln und zur Verfügung zu stellen. Die globale Energierevolution berge erhebliches Geschäftspotenzial, das Wilo für das weitere profitable Wachstum gezielt nutzen wird.

Das Geschäftsjahr 2014 indes waren nach Unternehmensangaben von schwierigen politischen sowie unsicheren gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt. Die geopolitischen Risiken nahmen weiter zu. Die von den Wirtschaftsforschern prognostizierte Belebung der Weltwirtschaft blieb hinter den Erwartungen zurück und verlief regional sehr heterogen. Im Spannungsfeld dieser Rahmenbedingungen habe sich die Wilo-Gruppe jedoch gut behauptet und ihren profitablen Wachstumskurs auch im Geschäftsjahr 2014 fortgesetzt.

Größtes Standortentwicklungsprogramm der Unternehmensgeschichte

Am Stammsitz in Dortmund sollen zukunftsweisende Produktionsprozesse und -technologien neue Maßstäbe in der Pumpenindustrie setzen. Im Zuge des größten Standortentwicklungsprogramms der fast 150-jährigen Unternehmensgeschichte entstehen bis zum Jahr 2020 auf einer Fläche von 110.000 Quadratmetern ein neuer Produktionskomplex sowie moderne Gebäude für Forschung und Entwicklung, Vertrieb und Verwaltung. Das Gesamtinvestitionsvolumen liege im hohen, zweistelligen Millionenbereich.

„Dieses Jahrhundert-Projekt ist eine langfristige Investition mit Blick auf die kommenden 50 Jahre“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Oliver Hermes. Es werde das Unternehmen in neue Dimensionen führen.

Ende 2015 wird der erste Spatenstich für das Werk erfolgen, das im Frühjahr 2018 in Betrieb genommen werden soll. 2020 soll der gesamte neue Campus fertiggestellt sein, der dann Forschung und Entwicklung, Produktion, Logistik und Verwaltung am historischen Stammsitz des Traditionsunternehmens in Dortmund konzentriert. (kk)

Bildergalerie

Firmen zu diesem Artikel

Nach oben