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An der Wärmerückgewinnungs-Anlage: Projektteilnehmer Jürgen August (Leiter Bädertechnik/-bau der Stadtwerke Osnabrück), Sebastian Senske (Hochschule Osnabrück), Peter Wolf, Wolfgang Jaske (beide Geschäftsführer Jaske & Wolf), Matthias Reckzügel (Wissenschaftlicher Leiter Kompetenzzentrum Energie), Uwe Fritsch (Steinbeis-Transferzentrum), Eric Stühlmeyer (Bädertechnik/-bau Stadtwerke Osnabrück)( v.l.). Bild: Stadtwerke Osnabrück
Wärmerückgewinnung

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Wärme aus Bäder-Abwasser effizient genutzt

Die Stadtwerke Osnabrück haben vor fünf Jahren im Moskaubad ein Projekt zum Einsatz einer hocheffizienten Wärmerückgewinnungstechnologie gestartet. Mit 100 Prozent Wärmerückgewinnung zählt die Pilotanlage zu den leistungseffizientesten Anlagen weltweit.

Die Pilotanlage im Osnabrücker Moskaubad gilt nach Auswertung der bisherigen Daten und Ergebnisse als eine der leistungsfähigsten Wärmerückgewinnungsanlagen weltweit. Dies teilten die Stadtwerke Osnabrück mit. Entwickelt wurde die Anlage vom Lingener Unternehmen Jaske & Wolf Verfahrenstechnik, wissenschaftlich begleitet durch das Kompetenzzentrum Energie der Hochschule Osnabrück. „Mit 100 Prozent Wärmerückgewinnung bei mehr als 85 Prozent CO2-Einsparung im Dauerbetrieb sind die Klimaziele für 2050 im Bereich Wärmerückgewinnung bereits jetzt umsetzbar“, so der Wissenschaftliche Leiter des Kompetenzzentrums Energie, Matthias Reckzügel,

Das Pilotprojekt Moskaubad soll ab sofort gemeinschaftlich auf andere Bäderbetriebe und energieintensive Branchen ausgeweitet werden. „Den Stadtwerken und uns liegen bereits erste Anfragen aus Niedersachsen vor“, sagt Wolfgang Jaske, Geschäftsführer von Jaske & Wolf. „Die Technologie ist nach unseren Erhebungen in einem überwiegenden Teil der deutschen Bäderlandschaft einsetzbar.“ Der Experte denkt dabei bereits einen Schritt weiter und an mögliche Entwicklungsziele. Dazu zählen etwa die intelligente Vernetzung solcher Anlagen oder die Überlegung, Schwimmbäder über hocheffiziente Wärmenutzung als Energiespeicher zur Stabilisierung des Stromsystems einzusetzen. „Auch in diesen Themenbereichen liegt noch eine Menge Potential“, betont Jaske.

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