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Bild: Pixabay
Schweden gibt Genehmigung

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Vattenfall verkauft Braunkohle-Sparte

Die schwedische Regierung unterstüzt die Pläne von Vattenfall, die Braunkohle-Sparte in Brandenburg und Sachsen an den tschechischen Energieversorger EPH und seinen Finanzpartner PPF Investment zu verkaufen.

Der Energieversorger Vattenfall gehört der schwedischen Regierung. Daher wurde ihr bereits Mitte April der Verkaufsvorschlag unterbreitet. Nach einer Prüfung hat die Regierung nun grünes Licht gegeben. „Ich habe das Unternehmen informiert, dass wir der Abmachung der Vattenfallgeschäftsleitung zustimmen“, teilte der schwedische Wirtschaftsminister Mikael Damberg mit. Der Verkauf soll zum 31. August 2016 vorbehaltlich der kartellrechtlichen Freigabe durch die Europäische Kommission vollzogen werden.

Der Verkauf der Sparte sei eine strategische Reaktion auf die sinkenden Strompreise in Deutschland, von denen Vattenfall und andere Unternehmen betroffen waren. Zudem nutzt Vattenfall diesen Schritt, um sich ganz auf die europäische Energiewende auszurichten, so Magnus Hall, Präsident und CEO von Vattenfall. 30 Milliarden schwedischer Kronen plant das Unternehmen in den nächsten fünf Jahren in die Energiewende investieren. „Wir wollen der bevorzugte Partner bei Smart City-Lösungen und für Klimavereinbarungen sein. Wir nutzen die Synergieeffekte unseres Strom- und Wärme-Geschäfts sowohl bei zentralen als auch dezentralen Lösungen“, so Hall.

Vattenfall gehören die drei Kohlekraftwerke Jänschwalde und Schwarze Pumpe in Brandenburg. In Sachsen sind Boxberg und der Block R der Anlage Lippendorf sowie die dazugehörigen Braunkohle-Tagebaubetriebe in der Lausitz in Vattenfall-Besitz. Während der Verkauf bei den Ländern Brandenburg und Sachsen auf Zustimmung stößt, kritisieren Umweltverbände das Geschäft.

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