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Die unterirdische Strompipeline wird mit Mineralguss isoliert. Bild: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Energieverteilung

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Unterirdische Pipeline für alle Stromarten

Mit einer neuartigen unterirdischen Pipelinetechnik zum Ausbau des Leitungsnetzes soll künftig die Übertragung aller Stromarten möglich sein.

Für den immer stärker werdenden Einsatz regenerativer Energien wird zum Ausbau des gesamten Leitungsnetzes eine unterirdische Pipelinetechnik entwickelt. Mir ihr sollen sowohl Hochspannungs-Drehstrom wie auch Gleichstromübertragung im Gigawattbereich möglich sein. Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGM) zeigt auf der Hannover Messe vom 25. bis 29. April den aktuellen Entwicklungsstand unterirdischen Strompipeline auf Mineralgussbasis.

Isolationswerkstoff für die Pipeline ist der sogenannte Mineralguss. Dieser besteht aus einem Sand- und Kiesgemisch, welches mit Kunstharz verklebt wird. Als Leiter wird innen ein Aluminiumrohr eingeklebt. Das Ganze wird in ein standardmäßiges 16 Zoll Stahlrohr eingebracht. Vorgefertigte Segmente von 40 Fuß Länge werden dann vor Ort durch Orbitalschweißen des Leiters und Crimpen der Außenhülle zu einem Leitungsstrang verbunden und in einen Graben von zwei Meter Tiefe abgesenkt.

Innenbelüftung und eine vollständige Sensorüberwachung sollen bei dieser Technologie ebenfalls möglich sein. Katastrophenfestigkeit, günstige Produktionskosten und vollständige Recyclingfähigkeit sind laut der OVGU Merkmale, die diese neuartige Technologie charakterisieren.

Halle 2, A38

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