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Kraftwerk Šoštanj: Das erste ultra-kritische Kraftwerk im Nordosten Sloweniens hat seinen kommerziellen Betrieb aufgenommen. Bild: Aleksander Kavcnik
Effizientes Braunkohlekraftwerk

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Ultra-superkritisches Kraftwerk übergeben

Alstom übergibt das erste ultra-superkritische Kraftwerk in Slowenien für den kommerziellen Betrieb an den Kunden.

Alstom hat die Abnahmebestätigung (Provisional Acceptance Certificate, PAC) für den ultra-superkritischen Kraftwerksblock 6 mit 600 MW im Kraftwerk Šoštanj im Nordosten Sloweniens vom Kunden TEŠ erhalten. Der Block hat jetzt den kommerziellen Betrieb aufgenommen und erzeugt rund ein Drittel des in Slowenien produzierten Stroms.

Der neue Kraftwerksblock 6 ist das erste Kraftwerk Sloweniens mit ultra-superkritischen Prozessparametern, zu denen Drücke von 270 bar aufwärts und Temperaturen ab 600 °C gehören. Dadurch erreicht der Block den höchstmöglichen Wirkungsgrad unter Nutzung der lokal verfügbaren Braunkohle. Mit der Technologie von Alstom erreicht das Kraftwerk dem Unternehmen zufolge den außergewöhnlich hohen Nettowirkungsgrad von 43 Prozent. Im Vergleich zu den bestehenden Kraftwerksblöcken werden die CO2-Emissionen um 20 Prozent geringer sein, wie Alstom berichtet. Außerdem werden die SOx-Emissionen um 55 Prozent und die NOx-Emissionen um 53 Prozent verringert.

Alstom hat im Jahr 2008 einen Vertrag mit Termolektrarna Šoštanj (TEŠ), einem Stromerzeugungsunternehmen im Eigentum von Holding Slovenske Elektrarne (HSE), dem größten slowenischen Elektrizitätsproduzenten, zur Planung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme des vollständigen Kraftwerksblocks in dem neuen Kraftwerksblock 6 in Šoštanj unterzeichnet. Der Umfang besteht aus Dampfturbine, Generatorsatz, Wasser-Dampf-Kreislauf, Dampfkessel und Prozessleitsystem Alspa, mit dem auch die vorhandenen Kraftwerksblöcke von Šoštanj nachgerüstet werden.

Die Investition in Kraftwerksblock 6 ist Teil des strategischen Plans von TEŠ, die Stromerzeugung auszubauen und gleichzeitig eine Reihe von Zielen zu erreichen: Beibehaltung des geplanten Verbrauchs an Braunkohle, Erfüllung der slowenischen Verpflichtungen hinsichtlich des Kyoto-Protokolls, Verringerung der Kosten für die Stromerzeugung und Absicherung der künftigen Wirtschaftlichkeit des Energiesektors im Tal Šaleska einschließlich der nahen Kohlemine Premogovnik Velenje.

Alstom hat zuvor zwei 114 MW-Gasturbinen in Slowenien (mit insgesamt 228 MW) sowie mehrere Dampfturbinen für die Elektrizitätserzeugung und die Versorgung mit Fernwärme installiert und führt Wartungsverträge im Land aus. Eigenen Aussagen zufolge hat er Konzern bereits Arbeiten am Kraftwerk Šoštanj ausgeführt und den Kessel für Kraftwerksblock 5 modernisiert, um die Emissionen zu verringern und die Anforderungen an den Umweltschutz zu erfüllen.

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