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Bild: Pixabay
Investitionsrekord

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Starkes Halbjahr für Windenergie in Europa

Einen Rekordwert von 14 Milliarden Euro brachte die europäische Windindustrie im ersten Halbjahr 2016 an Investitionen ein. Die finanzierten Projekte ergeben zusammen einen Kapazitäts-Ausbau von 3,7 GW.

Auch wenn der deutsche Offshore-Markt an den Vorgaben des EEG zu knabbern hat, sieht die Offshore-Gesamtsituation in Europa nicht schlecht aus. Die Gesamtkapazität der in Europa installierten Windkraftanlagen beträgt 11.538 MW, verteilt auf 82 Windparks in elf Ländern. Deutschland trug durch Neuinstallationen eine Neu-Kapazität von 258 MW bei, gefolgt von den Niederlanden mit einer Kapazität von 253 MW. Auch die Leistung der 114 Windturbinene, die neu ins Energienetz einspeisen, ist gestiegen: 4,8 MW im Vergleich zum Vorjahres-Durchschnitt von 4,2 MW.

Hier geht es zum vollständigen Halbjahresbericht der europäischen Offshore-Branche, herausgegeben von der WindEurope.

Guter Wind an Land

Im ersten Halbjahr 2016 wurde in Deutschland eine Windenergie-Leistung von netto 1892 MW an Land zugebaut, berichtet der Bundesverband WindEnergie. Dies entspricht einem Zuwachs um 73 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 1093 MW. Mit Blick auf die bereits genehmigten Projekte gehen die Verbände VDMA Power Systems und Bundesverband WindEnergie BWE von einem Volumen zwischen 4000 und 4400 MW netto für das Gesamtjahr aus. Die kostengünstige Onshore-Windenergie zeigt somit voraussichtlich das dritte starke Jahr in Folge.

Der starke Zubau im ersten Halbjahr 2016 ist getrieben durch die Bereitstellung von Eignungs- und Vorrangflächen. Noch wirken die Flächenausweisungen in den Bundesländern nach, die dort in den letzten Jahren vorgenommen wurden, auch wenn diese durch politische Entscheidungen in Bayern oder gerichtliche Entscheidungen in Schleswig-Holstein teilweise zurückgenommen wurden. Die Verfügbarkeit von Flächen erklärt auch die regional teils deutlichen Schwankungen. „Der deutsche Markt konzentriert sich weniger stark auf die Küstenländer, sondern entfaltet sich zunehmend ausgeglichener. Die gute Entwicklung in typischen Binnenländern unterstreicht dies. Die Begrenzung des Ausbaus in Regionen mit Netzengpässen muss deshalb durch die Bundesregierung bereits 2018 einer Evaluation unterzogen werden, um dieses Instrument gegebenenfalls wieder aufzugeben“, so Hermann Albers, Präsident des BWE.

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