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Abgehoben: Texus 51 startete am 23. April für einen Forschungsflug ins Weltall und liefert auch Erkenntnisse für Solarenergie. Bild: DLR
Forschung im Weltall

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Solarenergie hebt ab

Eine Rakete beförderte ein Solarexperiment in die Höhe und soll Erkenntnisse für die Wissenschaft bringen.

Texus 51 hebt Forschung auf ein neues Level: Die Forschungsrakete Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist am 23. April 2015 vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden in den Weltraum gestartet. An Bord hat sie vier deutsche Experimente aus Biologie und Materialforschung, die sie in eine Höhe von 259 Kilometern trug. Während des rund zwanzigminütigen Forschungsfluges befanden sich die Experimente rund sechs Minuten lang in Schwerelosigkeit. Ein Fallschirm brachte die Nutzlasten danach wieder zurück zum Boden.

Darunter war auch ein Experiment im Dienste der Solarenergie: Mit dem Experiment „Parsiwal“ (Bestimmung der kritischen Einfanggeschwindigkeit von Partikeln bei der gerichteten Erstarrung von Solarsilizium im Weltall) wollen Forscher des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie (IISB) Qualität und Wirkungsgrad von Solarzellen verbessern. Dabei beschäftigen sie sich mit dem unerwünschten Einbau von Siliziumkarbid-Partikeln, der bei der Kristallisation von Siliziumkristallen auftreten kann.

Bei der industriellen Produktion von Silizium-Solarzellen für die Photovoltaik behindern Siliziumkarbid-Partikel die mechanische Bearbeitung des Produktes und verschlechtern den Wirkungsgrad der Solarzellen. Der Einbau der Partikel in den Siliziumkristall soll deshalb vermieden werden. Die Wissenschaftler wollen experimentell klären, welche Mechanismen für diesen Vorgang verantwortlich sind. Schwerelosigkeit ist für die Untersuchungen eine wichtige Voraussetzung, da die Schwerkraft maßgeblich die Strömung in der Schmelze beeinflusst.

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