Melden Sie sich kostenfrei an, um Artikel vollständig zu lesen...
News und Promotion-Beiträge sind ohne Registrierung kostenfrei zu lesen
Login

Passwort vergessen?
Registrieren
   

Passwort ist zu kurz (mind. 8 Zeichen).
Fensterrahmen: Der Solarchip versorgt sich selbst mit Energie. Bild: http://idw-online.de/de/news619444
Gebäudeautomation

0 Bewertungen

Solarchip überwacht Fenster

Ein Funkchip soll künftig Hausbewohner warnen, wenn Fenster geöffnet sind. Der Clou ist das Energy Harvesting.

Gekippte Fenster verschwenden Energie und laden Einbrecher geradezu ein. Eine Automatik, die das offene Fenster bemerkt und Bewohner warnt, wenn das Fenster längere Zeit offen steht oder ein Einbruchsversuch registriert wird, setzt heute meist Sensoren voraus, die per Kabel angeschlossen werden oder Funksensoren mit Batterien, die zu erheblichem Wartungsaufwand führen.

Forscher vom Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS in Duisburg entwickelten deshalb einen nur etwa Fingernagel großen Funksensorchip, der direkt im Fenster montiert wird. Der kleine Sensor ist mit einer Solarzelle beschichtet und versorgt sich selbst mit Energie.

Der Chip ist mit zehn Millimetern so schmal wie eine Isolierglasscheibe dick ist. Dank seines Fensterplatzes erhält die Solarzelle sogar in der dunklen Winterzeit ausreichend Licht.

Im Chip sind Magnet- und Beschleunigungssensoren integriert, die registrieren, wenn das Fenster gekippt oder ganz geöffnet wird. Weil die Sensoren zwischen verschiedenen Schwingungen unterscheiden können – beispielsweise einem Ball, der gegen die Scheibe donnert, oder dem Stemmeisen eines Einbrechers, das den Rahmen zum Knarren bringt, können sie bei bedenklichen Signalen Alarm auslösen. (kk)

Die Forscher vom IMS präsentieren den Solarchip auf der Messe Bau in München vom 19. bis 24. Januar (Halle C2, Stand 119).

Weitere Informationen: http://idw-online.de/de/image254681

Firmen zu diesem Artikel

Nach oben