Melden Sie sich kostenfrei an, um Artikel vollständig zu lesen...
News und Promotion-Beiträge sind ohne Registrierung kostenfrei zu lesen
Login

Passwort vergessen?
Registrieren
   

Passwort ist zu kurz (mind. 8 Zeichen).
Das HGÜ-Projekt Hudson ist eine Verbindung in klassischer Technik zwischen New York und New Jersey, die New York an den nordamerikanischen Energiemarkt ankoppelt. Sie wurde im Juni 2013 in Betrieb genommen. Bild: Siemens
Stromrichterstationen

0 Bewertungen

Siemens steigert Investitionen für Forschung und Entwicklung

Die Netzbetreiber Amprion und TransnetBW wollen die geplante Hochspannungsgleichstrom-Übertragungsstrecken zwischen Nord- und Süddeutschland realisieren und setzen dabei auf die Vollbrückentechnik des Münchner Konzerns.

Siemens wird im laufenden Geschäftsjahr 2016 rund 4,8 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung (FuE) investieren – rund 300 Millionen Euro mehr als im vergangenen Geschäftsjahr. Seit 2014 sind die Investitionen in FuE damit um etwa 20 Prozent gestiegen. Ein Großteil der zusätzlichen Mittel soll in die Automatisierung, Digitalisierung und dezentrale Energiesysteme fließen. Zudem bringt das Unternehmen ein Bündel an Maßnahmen auf den Weg, um seine Innovationskraft zu steigern.

„Der Erfolg unseres Unternehmens und seine langfristige Zukunft liegen in unserer Innovationsstärke“, so Siemens-Chef Joe Kaeser. Unter dem Arbeitstitel „Innovation AG“ etabliert das Unternehmen deshalb eine Einheit, die in einem Start-up-Umfeld Freiräume zum Experimentieren und zum Wachsen bietet. Das Unternehmen hat sich einen neuen Slogan gegeben: „Ingenuity for life“. Er soll für „zeitlose Ingenieurskunst, gesellschaftliche Werte und Genius“ stehen. Weltweiter Start des neuen Markenauftritts ist am 26. Januar, an dem in München auch die Siemens-Hauptversammlung stattfindet. Die Werbeaktivitäten beginnen im Anschluss zunächst in Deutschland, den USA und China.

Siemens hat in München die sogenannte „Vollbrückentechnik“ vorgestellt, die in Stromrichterstationen der neuesten Generation zum Einsatz kommt. Im Oktober dieses Jahres hatte der Konzern einen Auftrag im Wert von 900 Millionen Euro über den Bau zweier Stromrichterstationen für die Gleichstromverbindung Ultranet erhalten. Die Netzbetreiber Amprion und TransnetBW werden diese erste von drei geplanten Hochspannungsgleichstrom-Übertragungsstrecken (HGÜ) zwischen Nord- und Süddeutschland realisieren. Am Beginn und Ende der Strecken werden die Stromrichterstationen mit einer Übertragungsleistung von 2000 Megawatt (MW) den Strom von Gleich- in Wechselstrom und umgekehrt umwandeln. Der Vorteil der von Siemens entwickelten Stromrichter liegt in der hohen Verfügbarkeit der Energieübertragung.

Firmen zu diesem Artikel

Nach oben