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Rekordkraftwerk: Das Motorenkraftwerk IPP3 in Jordanien deckt mit 38 Motoren von Wärtsilä Bedarfsspitzen und ist brennstoffflexibel. Bild: Wärtsilä
Energieerzeugung der Superlative

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Rekordkraftwerk in Jordanien eingeweiht

Wärtsilä sichert sich mit seinem Kraftwerk IPP3 einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde.

38 Zündstrahlmotoren mit einer Gesamtkapazität von 573 MW machen das Wärtsilä-Kraftwerk IPP3 in Jordanien zum größten ICE-Kraftwerk (internal combustion engine). Das Kraftwerk soll vor allem die täglichen Strombedarfsspitzen in Jordanien decken. Die Vorteile des Verbrennungsmotorenkraftwerks sind seine Schnellstartfähigkeit und die Möglichkeit, die Anlagenleistung schnell und effizient auf- und abzuregeln.

IPP3 und dessen Schwester, das 250-MW-Kraftwerk IPP4, sind seit Ende 2014 im kommerziellen Betrieb. Laut Angaben des jordanischen Netzbetreibers Nepco haben die beiden Kraftwerke einen Großteil der Bedarfsspitzen decken und damit bereits viele große Gas- und Dampfturbinenkraftwerke entlasten können. Im Ergebnis liefern die Turbinenkraftwerke nun die Grundlast und können effizienter arbeiten. Das führe zu signifikanten Rohstoffeinsparungen und geringeren Energiekosten und CO2-Emissionen.

Ein weiterer Vorteil von IPP3 ist neben seinem flexiblen Betrieb auch seine Brennstoffflexibilität: Die „Tri-fuel“-Anlage läuft sowohl mit Schweröl, als auch Heizöl und Erdgas. Aufgrund der Erdgasknappheit verwendet das Kraftwerk momentan Schweröl und wird im Laufe des Jahres auf LNG umsteigen, sobald dieses verfügbar ist.

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