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Oliver-Wyman-Experten bei der Vorstellung der Studie (von links): Dr. Thomas Fritz (Principal im Beratungsbereich Energie) und Jörg Stäglich (Partner) Bild: K.Klotz/Energy 2.0
Gesundheitscheck Energiewende

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„Patient“ Energiewende ist recht munter

Einschätzungen von über 120 Unternehmen und mehr als 1000 Privathaushalten

Das Projekt Energiewende ruft bis 2030 einen voraussichtlichen Investitionsbedarf von 310 bis 360 Milliarden Euro hervor. Die drei wesentlichen Herausforderungen der Energiewende seien laut einer Studie, die heute von Oliver Wyman vorgestellt wurde

  • Vertrauen in den politischen Rahmen zu schaffen

  • Stabilität der Rahmenbedingungen deutlich erhöhen

  • Förderung in signifikanter Höhe bereitstellen.

Es sei beeindruckend, dass nach all den Investitionen und Problemen über drei Viertel der Befragten die Energiewende immer noch als lohnendes Projekt sehen, ordnete Jörg Stäglich, Partner bei Oliver Wyman, die zusammen mit der TU München erstellte Studie ein.

Überrascht habe ihn, so Dr. Thomas Fritz, Principal im Beratungsbereich Energie von Oliver Wyman, dass sich mehr als 80 Prozent

der Energieversorger im Rahmen der Energiewende gut aufgestellt sehen.

Für Energieversorger ergeben sich drei wesentliche Handlungsfelder in der vertrieblichen Ausrichtung:

  • Produktentwicklung startet mit der Kundenbefragung und nicht mit den eigenen Überzeugungen.

  • Vertriebsinnovationen brauchen neue Tools und Prozesse.

  • Lösungen müssen einfach und effizient sein.

Neben der Politik haben vor allem die Energieversorger die Aufgabe, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, die den Bedarf der Kunden treffen, was in vielen Fällen noch nicht gelungen sei. Oft liege der Fokus zu sehr auf der technischen Seite der Angebote, so Stäglich. (kk)

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