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Firmen-Versprechen: Mehr Kontrolle, weniger zahlen. Bild: Discovergy
Smart-Metering-Blog #1

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Okay, ich probier das mal!

Text: Dr. Karlhorst Klotz, Energy 2.0
„Intelligente“ Stromzähler kann man längst einbauen lassen. Warum tut es aber niemand? Wir haben einen heroischen Selbstversuch gestartet...

Die Initialzündung passierte auf der Cleantech Conference Ende November 2014 in München: Längst unternimmt die Energiebranche Pilotversuche mit Smart Metern, allerdings noch mit einer begrenzten Zahl auserwählter Teilnehmer. Und die Ergebnisse? Wann startet der deutschlandweite Rollout denn endlich? Welche Kunden sind als erste an der Reihe?

Erkenntnisse aus ersten Feldversuchen werden intern oder in Fachkreisen diskutiert, aber es bewegt sich wenig – die Politik habe die Weichen noch nicht gestellt, hört man allenthalben.

Und dann steht da unweit des Kuchenbüfetts ein Aussteller, der behauptet: Geht doch längst! Bei uns kann jeder Stromkunde ein Smart Meter bestellen und ständig auf seine aktuellen Energieverbrauchswerte über das Web zugreifen.

Smart Meter installieren: Geht längst – aber wie?

Wie soll das gehen? Wird der Energieversorger da mitspielen? Oder lange Zähne bekommen, wenn der Kunde die Verbrauchskurve besser kennt als er? Ist der Wechsel nicht sehr umständlich? Und was hat der Kunde dann eigentlich davon, dass er seine Zählerdaten aus dem Keller Sekunden später im Web-Browser bestaunen kann? Kann man damit wirklich bis zu 20 % Strom sparen, wie der Firmen-Flyer (siehe Bild) verspricht? Auf Dauer?

Fragen über Fragen ... Da hilft nur der Praxistest, denn Probieren geht (manchmal) über Studieren. Und wenn man den Anbieter solcher Lösungen schon mal direkt zu fassen kriegt, ist die Vertrauensbasis vielleicht auch eher gegeben, als wenn man nur im Webshop bestellen soll.

Jedenfalls kam ich mit Bernhard Seidl, Geschäftsführer von Discovergy in Grünwald bei München überein, mir die Sache durch den Kopf gehen zu lassen. Denn Praxistest ist eben nicht Testlabor: Wenn die Technik Ärger bereiten sollte und gar die Lichter ausgehen, hängt – wie jedermann (oder jeder Mann?) weiß – der Familienfrieden am seidenen Faden!

Fortsetzung: Der Energieversorger am Telefon

Alle bisher erschienenen Beiträge dieser Reihe in der Übersicht

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