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Das neue Offshore-Transformatormodul von Siemens: Die Lösung kann auf einem eigenen Windturbinen-Fundament installiert werden. Bild: Siemens AG
Offshore-Auftrag für Siemens

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Neue Windturbinen für Schottland

Bis 2018 werden 84 Windturbinen und die dazügehörige Netzanbindung für das Offshore-Projekt Beatrice errichtet.

84 Windturbinen mit einer Leistung von jeweils sieben Megawatt (MW) und einem Rotordurchmesser von 154 Metern soll Siemens für das schottische Offshore-Projekt Beatrice liefern, installieren und in Betrieb nehmen. Teil des Projekts ist die Netzanbindung zum Festland, die gemeinsam mit dem Kabelhersteller Nexans realisiert wird. Hierfür soll Siemens zwei neue Umspannstationen liefern, da diese um ein Drittel leichter und kleiner als konventionelle Wechselstromumspannstationen sind. Neben Platz und Gewicht werden auch Kosten durch ein erstmals auf See eingesetztes modulares Konzept für die Umspannwerke gespart. Der Auftraggeber für das Projekt ist Beatrice Offshore Windfarm.

Rund 400.000 britische Haushalte können aufgrund der Leistung von rund 588 MW mit sauberem Strom versorgt werden. Den Service der Windkraftanlagen wird Siemens für 15 Jahre übernehmen. Laut Siemens leistet der Einsatz von leichteren, dezentralen Umspannstationen einen wichtigen Beitrag zum angestrebten Ziel, die Kosten für Offshore-Windenergie bis 2020 auf zehn Cent pro Kiowattstunde zu reduzieren.

Die Jacket-Fundamente des Offshore-Windkraftwerks mit Anlagen des Typs SWT-7.0-154 befinden sich in Wassertiefen zwischen 35 und 56 Metern und liegen 14 Kilometer vor der schottischen Küste. Im Sommer 2018 soll mit der Installation der Windturbinen begonnen werden, und 2019 sollen diese in Betrieb genommen werden. Die Überwachung und Diagnose der Anlage soll unter anderem mittels Hubschrauber erfolgen, um die langfristige Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit sicherzustellen.

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