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Neuer Forschungsstand: Am Turbinenprüfstand Next-Generation Turbine am DLR Göttingen können jetzt auch Turbinen von Kraftwerken untersucht werden. Bild: DLR/JanVetter.com
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Leistungsstarker Turbinenprüfstand

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Göttingen baut mit einer neuen Testeinrichtung seine Turbinenforschung aus.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Göttingen hat Ende Oktober einen der weltweit leistungsstärksten Prüfstände für Flugzeug- und Kraftwerksturbinen in Betrieb genommen. Die insgesamt 15,6 Millionen Euro teure Anlage „Next-Generation Turbine (NG-Turb)“ wurde von DLR-Luftfahrtvorstand Rolf Henke und Niedersachsens Ministerpräsident Stefan Weil symbolisch gestartet. „Der neue Turbinenprüfstand wird zu den international leistungsstärksten Testeinrichtungen für Flugzeugturbinen zählen“, sagte Henke. „Damit baut das DLR Göttingen seine Stellung als europaweit bedeutender Standort in der Turbinenforschung weiter aus.“ Der Prüfstand soll in der Lage sein, die Turbinen moderner Flugzeuge vom Geschäftsflieger bis zum A380-Großflugzeug zu untersuchen. Über Flugtriebwerke hinaus hat der Prüfstand auch Bedeutung für Kraftwerke, da die dort eingesetzten stationären Gasturbinen technisch gesehen die nächsten Verwandten der Flugzeugtriebwerke sind. Eine von der Industrie und dem DLR durchgeführte Analyse der notwendigen künftigen Forschungsschwerpunkte führte zum Design des neuen Turbinenprüfstands NG-Turb, der mit seinen Leistungsmerkmalen über die nationalen Grenzen hinaus einem breiten Anwenderspektrum zugänglich gemacht werden soll.

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