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Bild: adisa, iStock
Regenerative Energie in Chile

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Die Sonne treibt U-Bahn an

Text: Marius von der Forst
Die U-Bahn von Chiles Hauptstadt wird Ende 2017 fast vollständig mit Solarstrom und Windenergie betrieben. Damit landet sie auf Platz 1 unter den öffentlichen Verkehrsmitteln, die mit regenerativer Energie gespeist werden.

Die U-Bahn in Santiago de Chile, der Hauptstadt Chiles, soll ab Ende 2017 fast vollständig mit regenerativer Energie betrieben werden. 60 Prozent des benötigten Stroms stammt dann voraussichtlich aus Solarenergie, während weitere 18 Prozent aus Windenergie gespeist werden sollen. Damit wird die U-Bahn von Santiago das Verkehrsnetz mit dem höchsten Anteil an regenerativer Energie weltweit. Seit 2011 investiert die chilenische Regierung in den Ausbau der erneuerbaren Energien der Hauptstadt.

Die Atacama-Wüste im Norden Chiles gilt als die regenärmste und sonnigste Gegend der Welt. Hier entsteht in Kooperation mit Total und SunPower bis Ende 2017 ein Photovoltaik-Kraftwerk, das jährlich etwa 300 Gigawattstunden Strom erzeugt. Dieser soll vollständig in das U-Bahn-Netz der 400 Kilometer entfernten Stadt Santiago gegeben werden.

Die 6,5-Millionen-Einwohner-Metropole Santiago verfügt mit seiner Gesamtstrecke von etwa 103 Kilometern über das größte U-Bahn-Netz Südamerikas. Im Vergleich: Berlin besitzt eine U-Bahn-Strecke von insgesamt 145 Kilometern.

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