Melden Sie sich kostenfrei an, um Artikel vollständig zu lesen...
News und Promotion-Beiträge sind ohne Registrierung kostenfrei zu lesen
Login

Passwort vergessen?
Registrieren
   

Passwort ist zu kurz (mind. 8 Zeichen).
Erdkabel-Pilotbaustelle Raesfeld: Bei der deutschlandweit ersten Erdkabeltrasse auf 380-Kilovolt-Höchstspannungsebene setzt Amprion auf Systeme von Rehau. Bild: Rehau
Übertragungsnetz

0 Bewertungen

Deutschlands erste Erdkabeltrasse auf Höchstspannungsebene

Rehau liefert Schutzrohre für Erdkabelabschnitt in Nordrhein-Westfalen.

Um die Energiewende zu beschleunigen, wird beim Ausbau von notwendigen Stromtrassen auch auf unterirdisch verlegte Erdkabel gesetzt. Damit ausreichend Erfahrung mit dem Bau und Betrieb von Erdverkabelung auf Höchstspannungsebene gesammelt werden kann, wurden von der Bundesnetzagentur ausgewählte Trassen für Pilotprojekte freigegeben. Im Rahmen dessen hat der Übertragungsnetzbetreiber Amprion mit dem Erdkabelabschnitt bei Raesfeld im Münsterland, Nordrhein-Westfalen, im Zuge des Energie-Leitungs-Ausbau-Gesetzes (EnLAG) Projektes Nummer 5 die deutschlandweit erste Erdkabeltrasse auf 380-Kilovolt-Höchstspannungsebene umgesetzt. Im Frühjahr 2016 soll sie ans Netz gehen.

Insgesamt wurde auf 3,4 Kilometern Länge die 380-Kilovolt-Neubautrasse als Vierer-System in Form von zwölf Drehstromkabeln unter die Erde gelegt. Am Anfang und Ende des Erdkabelabschnittes wurde jeweils eine Kabelübergabestation gebaut, um die Kabel der anschließenden Freileitung unter die Erde zu führen. Aufgrund der erhöhten Anforderungen für erdverlegte Höchstspannungskabel entschied sich der Bauherr Amprion für die Verlegung der Kabel in Rauguard-HV-Schutzrohre von Rehau.

Für den optimierten Einbau sowie der späteren Wärmeableitung wurden die Schutzrohre in Flüssigboden-Bauweise eingebaut. Die dabei auftretenden Auftriebskräfte konnten über temporäre Betonfertigteile beziehungsweise Stahlkonstruktionen aufgenommen werden. Für eine wirtschaftliche Ausführung konnten mit der Wahl der Rauguard-HV-Schutzrohre die Befestigungsabstände optimiert und die temporären Konstruktionen je Bauabschnitt wiederverwendet werden. Insgesamt wurden über 40 Kilometer Schutzrohre bei dieser Baumaßnahme verbaut.

Firmen zu diesem Artikel

Nach oben