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Moderne Branderkennungs- und Löschtechnik wurde im dem neuen Kraftwerk verbaut. Bild: Siemens
Brand- und Explosionsschutz

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Brandmeldetechnik für GuD-Kraftwerk

Die Siemens-Division Building Technologies liefert moderne Branderkennungs- und Löschtechnik.

Am Standort der Düsseldorfer Energieversorgung, der Lausward, entsteht mit dem Block Fortuna ein neues Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk (GuD). Für einen sicheren und ausfallfreien Betrieb liefert die Siemens-Division Building Technologies moderne Branderkennungs- und Löschtechnik und verbaut dazu unter anderem ihr neues Portfolio für explosionsgefährdete Bereiche in der Kompressorstation für Erdgas.

Das Herzstück des Kraftwerks, die rund 440 Tonnen schwere Siemens-Gasturbine des Typs SGT5-8000H, wird mit Erdgas angetrieben. Das Erdgas wird über eine Versorgungsleitung in das Kraftwerk eingespeist. Kommt es in dieser Leitung zu Druckschwankungen, gleicht das ein Gaskompressor auf dem Kraftwerksgelände wieder aus. Die Einhausung des Kompressors ist gemäß dem erstellten Explosionsschutzdokument für die gesamte Anlage als so genannte Ex-Zone 2 (explosionsgefährdete Zone) klassifiziert. Sie braucht daher einen besonders sensiblen Brand- und Explosionsschutz. Entsprechend dieser Gefährdungseinstufung müssen alle baulichen und anlagentechnischen Einrichtungen sowie die organisatorischen Maßnahmen den Regelwerken zur Vermeidung von Ex-Gefahren entsprechen.

Die in der Kompressorstation verbauten Multisensormelder von Siemens erkennen detektions- und täuschungssicher offene Brände und Schwelbrände. Für diese höchste Zuverlässigkeit nutzen sie die ASAtechnology (Advanced Signal Analysis). Alle Melder sind dabei einzeladressiert, damit eine entstehende Gefahr genau lokalisiert werden kann – so können Einsatzkräfte gezielt vor Ort eingreifen. Außerhalb des explosionsgefährdeten Bereichs ist die so genannte Sicherheitsbarriere verbaut. Diese dient als Koppelbaustein zwischen FDnet (Field Device Network) und den Ex-Zonen. Die Barriere trennt den nicht gefährdeten Bereich vom explosionsgefährdeten Bereich. Sie benötigt keine externe Stromversorgung und keine Verbindung zum Potenzialausgleich. In nur einem Gerät integriert sie zwei Funktionen: die Sicherheitsbarriere und den galvanischen Koppler. Ein Handfeuermelder zur manuellen Auslösung eines Alarms ergänzt den Schutz des Kompressors.

Die Siemens-Division Building Technologies stattet das Kraftwerk mit verschiedenen Brandmeldertypen, wie linearen und optischen Brandmeldern oder Ansaugrauchmeldern zur Brandfrüherkennung aus. Die Brandmeldezentrale auf dem Gelände leitet die Alarme der Melder an die Feuerwehr weiter. Kommt es trotz der Brandfrühsterkennung zu einem Schwel- oder thermischen Brand, löscht die von Siemens verbauten Gas- und Wasserlöschanlagen die Kraftwerkstechnik und die Gas- und Dampfturbine. Die Videoüberwachung des Außengeländes ergänzt das von Siemens Building Technologies gelieferte Portfolio.

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