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Quelle: IWES
Erneuerbare Energien

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Auf der Schiene mit erneuerbaren Energien

Im Jahr 2020 will die Deutsche Bahn ihren Jahresstromverbrauch von 12 Milliarden Kilowattstunden zu mehr als 30% mit Ökostrom decken. Eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik hat deshalb die technischen und ökonomischen Optionen hierfür untersucht. Das Bahnnetz weist gegenüber dem öffentlichen Netz, das eine Frequenz von 50 Hertz hat, einige Besonderheiten auf: Die 15.000-Volt-Oberleitungsanlagen versorgt die Bahn über ihr eigenes Freileitungsnetz, das mit 110.000 V und 16,7 Hz arbeitet. Für eine verstärkte Nutzung von Strom aus Erneuerbaren wurden zwei Wege geprüft: Direkteinspeisung in das 16,7-Hz-Netz und Bezug über die bestehenden Kuppelstellen zum 50-Hz-Netz. Das Ergebnis: Kurz- und mittelfristig ist die Integration von Ökostrom über das 50-Hz-Netz vorteilhaft, während langfristig eher die Direkteinspeisung wirtschaftlich zu sein scheint. Die Bine-Projektinfo „Bahn fahren mit Wasser und Wind“ stellt die Studienergebnisse vor. Sie ist kostenlos erhältlich unterwww.bine.info.

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