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Fertig: Blick auf den Windpark Nordsse Ost von RWE am 28.12.2014
Erfolgreicher Endspurt

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48 Offshore-Anlagen errichtet

Alle Windräder von „Nordsee Ost“ stehen. Eines davon sammelt bereits Erfahrungen im Probebetrieb.

Die letzte der insgesamt 48 Windkraftanlagen wurde über Weihnachten im Offshore-Windpark Nordsee Ost errichtet. „Mit gleich zwei Installationsschiffen haben wir an der Fertigstellung der 48 Windkraftanlagen gearbeitet und neben der herkömmlichen Rotorsternmontage erstmals die Rotorblätter der 6-Megawatt-Turbine auf See auch einzeln an der Nabe angebracht“, erklärt Marcel Sunier, Projektdirektor für den Windpark Nordsee Ost bei RWE Innogy. Ziel sei es nun, die Windkraftanlagen sukzessive ans Netz anzuschließen und die vollständige Betriebsbereitschaft aller Anlagen bis zum Frühjahr sicherzustellen. „Die erste Anlage hat bereits den Probebetrieb aufgenommen und speist konstant grünen Strom ins Netz ein“, ergänzte Sunier.

Die Komponenten der 6-MW-Turbinen von Senvion beeindrucken weisen gewaltige Ausmaße auf: Mit rund 160 m vom Meeresspiegel bis zur Blattspitze würde die Windkraftanlage den Kölner Dom überragen. Die Gondel hat ein Gewicht von ca. 350 Tonnen und etwa die Abmessungen eines Einfamilienhauses. In ihrem Inneren befinden sich die Maschinenkomponenten wie Getriebe und Generator. Der Turm, bestehend aus zwei einzelnen Segmenten, ist insgesamt 70 m lang und wiegt über 240 Tonnen. Jedes Rotorblatt ist über 60 m lang und wiegt rund 23 Tonnen.

Nach der Fertigstellung und kommerziellen Inbetriebnahme im kommenden Frühjahr wird der Offshore-Windpark über eine installierte Leistung von rund 295 MW verfügen. Nordsee Ost gehört zu den größten kommerziellen Windkraftprojekten vor der deutschen Küste. (kk)

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