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Der Kölner Künstler Robin Uber setzte die Idee eines dreidimensionalen Licht-Bildes nach Vorbild des Bauhaus-Malers Piet Mondrian um. Er verwendete rund 350 Meter Mantelleitungen für Strom- und Datennetz und insgesamt 1.770 Meter Kupferadern. Bild: Mainova AG
Lichtinstallation

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Umspannwerk wird zum Kunstobjekt

Die Mainova AG hat das Luminale-Projekt 2016 gestartet. Im Rahmen des Wettbewerbs wird das Unternehmensthema Energie im Stadtraum sichtbar gemacht.

Der regionale Energieversorger Mainova hat das Luminale-Projekt 2016 am Umspannwerk in der Lübecker Straße vorgestellt. Die Luminale ist ein Festival der Lichtkultur, das alle zwei Jahre in Frankfurt am Main, parallel zur Fachmesse Light + Building, stattfindet. Der Kölner Künstler Robin Uber setzte mit seinem Büro Lichtplan die Idee eines dreidimensionalen Licht-Bildes nach Vorbild des Bauhaus-Malers Piet Mondrian um. Er hatte sich im Mainova-Wettbewerb zur Luminale unter 42 Bewerbern durchgesetzt. Die farbig ausgeleuchteten großen Fensterflächen zur Eschersheimer Landstraße lassen das unscheinbare Industriebauwerk in neuem Licht erstrahlen.

„Mit dem Mainova-Wettbewerb zur Luminale fördern wir den kreativen Umgang mit Licht als Urform der Energie. Das Projekt von Herrn Uber und dem Kölner Büro Lichtplan verbindet die künstlerische Idee mit dem Anspruch an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit überzeugend. Wie die Siegerprojekte der Vorjahre bleibt auch dieses Kunstwerk über die Luminale hinaus langfristig bestehen. So trägt Mainova zur Attraktivität ihrer Heimatstadt bei“, sagte Constantin Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova.

Lichtplaner Robin Uber: „Inspiration für das Projekt lieferte der Architekturstil des Gebäudes, das 1930 im Stil des Bauhauses fertig gestellt wurde. Seine Formensprache ist geprägt von einem strukturierten, modularen Ansatz. Den gleichen Ansatz findet man im damaligen Kunststil ‚de Stijl‘, dem niederländischen Pendant zum Bauhaus. Piet Mondrian entwickelte als einer ihrer Vertreter die konstruktive Malerei, in der Bilder aus modularen Farbflächen zusammengesetzt werden. Mit Hilfe moderner Lichttechnik in Form von LED werden nun beide visuell zusammengeführt.“ Helmut Bien, Kurator der Luminale, ergänzte: „Neben der Messe Frankfurt ist die Mainova die zweite Säule, von der die Luminale getragen wird. Über die Jahre hat die Mainova mit den realisierten Wettbewerbsprojekten das Nachtbild von Frankfurt dauerhaft weiter entwickelt und das Unternehmensthema Energie im Stadtraum sichtbar gemacht.“

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