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Macht Mini-KWK wirtschaftlicher: Das Modul EasyOptimize von RWE ermöglicht intelligentes Energiemanagement für kleine KWK-Anlagen. Bild: Andre Laaks/RWE
Kraft-Wärme-Kopplung

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Neue Geschäftsmodelle für Mini-KWK

2G und RWE Effizienz kooperieren für mehr Wirtschaftlichkeit für den Anlagenbetrieb von Mini-KWK-Anlagen und um einen Regelbetrieb zu ermöglichen.

Die Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK) G-Box 20 und G-Box 50 von 2G können künftig mit der Steuerung EasyOptimize von RWE Effizienz betrieben werden. Mit ihrer Kooperation wollen die Partner mehr Wirtschaftlichkeit für den Anlagenbetrieb erzielen und einen Regelbetrieb ermöglichen.

Im ersten Schritt wird die eigene Nutzung des erzeugten Stroms optimiert, um den steigenden Strompreisen zu begegnen. Darüber hinaus soll die Anlage künftig über das RWE-Modul als Teil eines Bündels am Regelenergiemarkt angeboten werden. Dafür werden die Einzelanlagen über die Aggregatorfunktion EasyOptimize zu einem virtuellen Kraftwerk gebündelt. Zunächst sollen 50 KWK-Anlagen von 2G Home mit der Funktion ausgestattet werden. Der Strom- und Gasversorger bleibt weiter frei wählbar.

Nach erfolgreicher Testphase kann der Anlagenbetreiber mit RWE eine Vereinbarung zur Teilnahme am Regelenergiemarkt abschließen. In diesem Fall erhält er zusätzliche Erlöse – ohne weiteres Zutun. Die Bereitstellung von Regelenergie wird gesondert vergütet. Für ähnliche Projekte hat RWE Effizienz bereits weitere Hersteller gewonnen.

Die beiden KWK-Anlagen von 2 G verfügen über eine elektrische Leistung von 20 kW und 50 kW. KWK-Anlagen dieses Typs kommen überwiegend als Beistell-Lösung in Mehrfamilienhäusern, mittelständischen Industrie- und Gewerbebetrieben, Hotels oder auch Schwimmbädern mit einem kontinuierlichen Wärmebedarf zum Einsatz. Ihr herkömmlicher Betrieb erfolgt größtenteils wärmegeführt, ohne Berücksichtigung des eigenen Stromverbrauchs.

RWE easyOptimize hingegen richtet den Betrieb zusätzlich auch an den Spitzen des Stromverbrauchs aus: Das BHKW läuft dann, wenn viel Strom im Objekt benötigt wird. Das senkt die Stromkosten und die entstehende Wärme kann für Heizung, Warmwasser sowie industriell oder gewerblich genutzt oder gespeichert werden.

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