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James Fisher and Sons auf hoher See: Der neue Auftrag umfasst ein integriertes Paket von Offshore- und maritimen Dienstleistungen, die während der Errichtung des Windparks erbracht werden sollen. Bild: James Fisher and Sons plc
Windenergie

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25-Millionen-Auftrag für Offshore-Windpark

Die Firma James Fisher and Sons errichtet den Windpark Galloper vor der Küste von Suffolk. Mit den Offshore-Bauarbeiten soll im Juni 2016 begonnen werden, der Start ist für März 2018 geplant. Bis zu 100 neue Arbeitsplätze sollen an der Ostküste Englands entstehen.

Galloper Wind Farm Limited, eine Projektgesellschaft zum Bau des Offshore-Windparks Galloper, hat der britischen Firma James Fisher and Sons einen Auftrag im Wert von über 25 Millionen Britischen Pfund erteilt. Der Auftrag umfasst ein integriertes Paket von Offshore- und maritimen Dienstleistungen, die während der Errichtung des 336-Megwatt-Windparks erbracht werden sollen. Errichtet wird der Windpark Galloper vor der Küste von Suffolk von RWE Innogy. Mit den Offshore-Bauarbeiten soll im Juni 2016 begonnen werden; die Inbetriebnahme ist für März 2018 geplant.

Toby Edmonds, Projektdirektor für den Windpark Galloper bei RWE Innogy: „Großbritannien ist Vorreiter im Bereich Offshore- und maritimer Dienstleistungen, und die Firma James Fisher verfügt über die Fähigkeiten und Erfahrungen, dieses Know-How umzusetzen." Der Auftrag schaffe Arbeitsplätze in Lowestoft und Umgebung. „Das Unternehmen wird in den nächsten zwei Jahren eine breite Palette spezieller maritimer Leistungen bereitstellen.“

Dazu gehören die Baustelleneinrichtung, maritime Koordination, das maritime Managementsystem OWMS, Schiffe für die Beförderung der Crews, die Betankung von Schiffen sowie Notfalldienste. Des Weiteren umfasst der Vertrag die Ad-hoc-Unterstützung bei Tauchaktionen, den Betrieb ferngesteuerter Unterwasserfahrzeuge, sogenannte Remotely operated vehicles (ROVs), sowie die Identifizierung und Beseitigung von nicht detonierten Kampfmitteln.

Die Firma James Fisher geht davon aus, dass durch den Auftrag bis zu 100 neue Arbeitsplätze vor allem an der Ostküste Englands geschaffen werden. Zunächst einmal wird ein spezielles Projektmanagementteam von zirka 20 Mitarbeitern aufgebaut, das bei OrbisEnergy in Lowestoft angesiedelt wird. Daneben werden weitere 20 bis 30 Onshore- und Offshore-Mitarbeiter im Projektteam des Hauptauftragnehmers arbeiten. Hinzu kommen noch einmal 40 bis 50 Mitarbeiter in der Offshore-Technik.Insgesamt sollen mit dem Windpark Galloper rund 700 Arbeitsplätze während der Bauphase und etwas 90 Arbeitsplätze im Betrieb geschaffen werden. Mit einer installierten Leistung von bis zu 336 Megawatt wird der Windpark vor der Küste von Suffolk bis zu 336.000 Haushalte mit Strom versorgen können. Neben RWE Innogy halten die UK Green Investment Bank, Siemens Financial Services und Macquarie Capital jeweils 25 Prozent der Anteile am Offshore-Windprojekt Galloper.

2015 hat RWE Innogy den Offshore-Windpark Nordsee Ost vor Helgoland realisiert. Mit einer installierten Leistung von 295 Megawatt gehört der Windpark zu den größten vor der deutschen Küste. Derzeit baut RWE Innogy (Anteil 15 Prozent) gemeinsam mit dem Partner Northland Power (Anteil 85 Prozent) den Offshore-Windpark Nordsee One rund 40 Kilometer nördlich der Insel Juist. Der Windpark wird über eine installierte Leistung von 332 Megawatt verfügen, wenn er 2017 seinen kommerziellen Betrieb aufnimmt. Das Investitionsvolumen liegt bei rund 1,2 Milliarden Euro.

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