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Windenergieanlage als Investition: Green City Energy baut derzeit verschiedene Windparks in Deutschland. Bild: Green City Energy
Windkraft

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Lukrative Investition in die Umwelt

Erneuerbare Energien werden für institutionelle Investoren ein zunehmend wichtigerer Baustein einer nachhaltigen und sachwertorientierten Ausrichtung der Anlageportfolios.

Green City Energy, eine Tochter der gemeinnützigen Umweltorganisation Green City e.V., realisiert derzeit zahlreiche Windparks in Deutschland. Der Windpark Velburg in Bayern wurde bereits im September 2015 fertiggestellt und nun an die LHI-Gruppe verkauft. Die fünf Anlagen vom Typ Nordex N117 fließen in das Portfolio eines sogenannten Spezial-AIF ein – in diesen Spezialfonds investieren ausschließlich professionelle und semi-professionelle Anleger. Erneuerbare Energien würden auch für diese institutionellen Investoren ein zunehmend wichtiger Baustein einer nachhaltigen und sachwertorientierten Ausrichtung der Anlageportfolios, so Green City Energy. Mit der Zusammenarbeit mit LHI erweitert die Organisation ihre Vertriebskanäle. Damit steige die Variabilität der Verwertungsoptionen von Kraftwerksprojekten. Der Fokus des Unternehmens soll jedoch die Bürgerbeteiligung bleiben.

Mit dem Windpark Velburg veräußert Green City Energy einen Windpark an einen Spezial-AIF. Solche Spezialfonds werden für Unternehmen wie beispielsweise Finanzinstitute, Versicherungsunternehmen, Pensionsfonds oder sonstige institutionelle Anleger aufgelegt. „Erneuerbare Energien eignen sich als sachwertorientierte Beimischung für viele Typen von Anlegern, von Bürgern über Stiftungen bis hin zu professionellen Investoren“, so Finanzvorstand Frank Wolf. Neben den klassischen Anlagezielen Rendite, Sicherheit und Liquidität erfahre Nachhaltigkeit als vierte Dimension eine zunehmende Bedeutung. „Wenn zum Beispiel Pensionsgelder von Angestellten aus einem Spezialfonds in unsere Solar-, Wind- und Wasserkraftwerke investiert werden und damit beitragen, eine sichere und grüne Rente für diese Menschen zu erwirtschaften, dann haben wir vieles richtig gemacht“, findet Wolf. Unbenommen bleibe davon der Fokus von Green City Energy, über Kapitalprodukte wie den Kraftwerkspark II oder die Jubiläums-Anleihe Kleinanleger anzusprechen.

Der Windpark Velburg im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz wurde von der Green City Energy errichtet und hat bereits im September dieses Jahres die ersten Kilowattstunden Ökostrom ins Netz eingespeist. In der Umgebung befinden sich bereits mehrere Windenergieanlagen. In Velburg kommen fünf Anlagen vom Typ Nordex N117 zum Einsatz. Dieser Anlagentyp ist speziell für klassische Binnenlandstandorte mit moderatem Windaufkommen konzipiert worden, Green City Energy hat bereits zahlreiche Windparks mit diesem Anlagentyp errichtet. Zwei der fünf auf einem Höhenzug gelegenen Anlagen befinden sich im Waldgebiet, drei auf Ackerflächen.

Die Windenergieanlagen haben eine Leistung von jeweils 2,4 MW (Megawatt), ihre Nabenhöhe beläuft sich auf 141 Meter, die Gesamthöhe inklusive Rotor erreicht 199 Meter. Der gesamte Windpark wird eine installierte Leistung von 12 MW haben. Der Windpark wird laut Prognose rund 26 Millionen Kilowattstunden Ökostrom erzeugen, genug um rechnerisch 7500 Haushalte zu versorgen. Die CO2-Einsparung beträgt rund 15.000 Tonnen jährlich.

Green City Energy projektiert Erneuerbare-Energien-Anlagen in den Bereichen Windenergie, Wasserkraft und Photovoltaik. Durch das Angebot ökologischer Geldanlagen erhalten private Anleger die Chance, direkt in die Energiewende zu investieren. So wurden durch Geschlossene Fonds, Genussrechte, Anleihen und Private Placements bisher Investitionen von über 295 Millionen Euro in Erneuerbare-Energien-Projekte ermöglicht. Die dritte Säule der Angebotspalette bildet die kommunale Energieberatung, die Landkreisen und Kommunen Unterstützung auf dem Weg zur lokalen Energieunabhängigkeit bieten soll.

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