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Schnell und bequem optimieren: Die Flüssigkristallfenster-Technologie kann die Intensität des einfallenden Tageslichts anpassen. Bild: Merck
Lichteinfall steuern

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Intelligent schaltbare Fenster

Flüssigkristalle können den Licht- und Wärmeeintrag von Verglasungen optimieren. Dadurch lässt sich signifikant Energie einsparen.

Flüssigkristallmischungen, die zwischen zwei Glasscheiben eingebracht werden, können ähnlich wie bei Displays durch Anlegen einer Spannung sekundenschnell und bequem in verschiedene Anordnungen gebracht werden. Je nach Anordnung fällt mehr oder weniger Licht durch die Flüssigkristallschicht und damit durch das Fenster.

„Wir sehen die Flüssigkristallfenster-Technologie als ein sehr erfolgversprechendes Zukunftsprojekt und als weitere innovative Anwendung für Flüssigkristalle“, erläutert Inese Lowenstein, seit Januar 2015 bei Merck die neue Leiterin der Geschäftseinheit Display Materials. „Flüssigkristallfenster lassen sich mit jedem marktüblichen Fensterglas herstellen und werden Architekten ein Maximum an Freiheit bieten – im Hinblick auf individuelle Größen, Formen und Farbauswahl.“

Derzeit werden im Rahmen von Pilotprojekten verschiedene Fenstergrößen getestet. Merck arbeitet dabei eng mit etablierten Fensterherstellern zusammen und forscht an zusätzlichen Möglichkeiten, mittels Fotovoltaik die Flüssigkristallfenster autonom schalten zu können. Dann könnten diese unabhängig vom Stromnetz des Gebäudes betrieben werden.

Verschiedene Optionen bezüglich der Farbgebung eröffnen neue architektonische Perspektiven in der Fenster- und Fassadengestaltung. Entwickelt werden auch Fenster-Prototypen mit unterschiedlichen Zonen, die individuell geschaltet werden können.

Besucher der Messe Bau 2015 in München (19. bis 24. Januar 2015) können die Prototypen am Messestand von Merck (Halle C2, Stand 210) begutachten. (kk)

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