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Wartezeit überbrücken: Da der Zähler nicht kommt, bleibt Zeit, zum Beispiel um sich anhand der Musterdaten mit der Benutzeroberfläche vertraut zu machen. Bild: K.Klotz / Energy 2.0
Smart-Metering-Blog #5

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Installation in Sicht?

Text: Dr. Karlhorst Klotz, Energy 2.0
Gestern bestellt, heute geliefert? So einfach geht das nicht bei einem neuen Stromzähler. Wenigstens bleibt so Zeit, einen Blick auf die Branche zu werfen.

Haben Sie die Vorgeschichte zu diesem Blog-Eintrag verpasst? Hier geht's zur Übersicht !

Am 9. Januar hatte mich Discovergy als Neukunden willkommen geheißen, aber der Januar verging, und noch immer rotierte in meinem Keller das Rad des guten alten Ferraris-Zählers.

Wenigsten in der Branche bewegt sich was in Sachen Smart Metering: Am 9. Februar, wohl nicht ganz zufällig am Vortag der Eröffnung der Branchenmesse E-World in Essen, hat das Bundeswirtschaftsministerium seine sieben Eckpunkte für das Verordnungspaket „Intelligente Netze“ veröffentlicht, die den Smart-Metering-Fahrplan für die nächsten Jahre beschreiben.

Es gelte nun die Strategien zu entwickelt, meinte nach Gesprächen auf der E-World Voltaris-Geschäftsführer Karsten Vortanz . Und mit etwas mehr Abstand äußerte sich ein Eon-Experte zu offenen Fragen und den Folgen .

Yeah: Der Stromzählerwechsel ist geplant!

Und was für Neuigkeiten gibt es für meinen Stromverteilerkasten? Erst mal noch ein paar Wochen keine. Update: „Der Grund der relativ großen Dauer zwischen Ihrer Anmeldung und der Anmeldung bei den Stadtwerken lag in einem fehlerhaften Zertifikate-Austausch“, erklärt Discovergy-Geschäftsführer Bernhard Seidl später die Wartezeit von sechs Wochen. „Normalerweise klappt dies innerhalb von wenigen Minuten.“ Da habe ich anscheinend als Pilotkunde in diesem Sprengel einfach Pech gehabt.

Dann endlich, am 26. Februar anno Domini poppt abends ein Lebenszeichen von Discovergy im Postfach auf: „Wir möchten Ihnen mitteilen, dass wir den Stromzählerwechsel … bei Ihrem zuständigen Netzbetreiber angemeldet haben.“ Na also, dann kann es ja losgehen!?

Doch der nächste Satz relativiert: „Voraussetzung für eine Installation ist eine fristgerechte Zustimmung des Netzbetreibers.“ Das kann ja dauern!? Eine gute Gelegenheit, ein Gespräch mit einem der Lieferanten Revue passieren zu lassen. Denn beispielsweise Elster wird in Pilotprojekten wohl schon im zweiten Quartal 2015 Smart Meter bereitstellen, die den Stand der Technik wieder ein Stückchen vorantreiben.

Alles sicher oder was?

Die neuen Zähler von Elster und Mitbewerbern gehen einen Schritt in Richtung des vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) geforderten Sicherheitskonzeptes. Zu dem Thema habe ich wenige Wochen zuvor ein Gespräch mit Michael Weiß geführt, dem Geschäftsführer Deutschland von Elster, das Ende Januar online ging. Das Fazit des Interviews können Sie hier nachlesen: Aktives Warten auf den Smart-Meter-Rollout .

Apropos Sicherheit: Beim aktiven Warten auf meinen Zählerwechsel drängt sich die Frage auf: Wie steht es eigentlich mit der Sicherheit bei dem Zähler, der über kurz oder lang in meinem Keller installiert werden wird? Könnte ein Unbefugter herausfinden, wie viel Strom ich gerade verbrauche? Ein Hacker vielleicht den Strom komplett abschalten?

Antworten dazu gibt der nächste Blog-Eintrag.

Fortsetzung Blackout-Gefahr in meinem Keller?

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