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Solarstromspeicher: Senken Energiewendekosten Bild: KIT
„Intelligente“ Energiespeicher

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Im Dienste der Wissenschaft

Das KIT betreibt eine Solarspeicheranlage und erforscht damit intelligente Steuer- und Regelstrategien.

Strom aus Sonne und Wind belastet zunehmend die Verteil- und Übertragungsnetze. Im Helmholtz-Institut Ulm (HIU) Elektrochemische Energiespeicherung demonstriert das KIT deshalb, wie moderne Hochleistungsbatterien und intelligente Steuerung erneuerbare Energie netzverträglich machen. Das soll teure und umstrittene Netzausbaumaßnahmen reduzieren.

Die Solarstromspeicheranlage mit 76 kWh großer Batterie am HIU ging vergangene Woche in Betrieb und versorgt das Gebäude mit Strom. Sie reduziert den Netzstromverbrauch am HIU um 31 MWh pro Jahr. Mit dem Speichersystem erforscht das KIT intelligente Steuer- und Regelstrategien für einen möglichst netzschonenden Betrieb von Solarstromspeichern. Zudem erprobt das System künftig auch neuartige Batteriematerialien unter realen Einsatzbedingungen.

Eine Besonderheit des Speichers liegt in seiner intelligenten Steuerung, die am KIT entwickelt wurde und dafür sorgt, dass es zu keinem Zeitpunkt zu einer Einspeisung ins öffentliche Verteilnetz kommt. Sie entlastet das Netz, indem Einspeisespitzen der Photovoltaikanlage und Lastspitzen der Verbraucher am Institut gekappt werden, und ermöglicht eine wirtschaftliche und netzdienliche Systembetriebsführung.

Ein autonomes, selbstlernendes Prognosetool errechnet die zu erwartende Verbrauchs- und Erzeugungsdaten und optimiert damit das Energiemanagement über den Tag. Als nächsten Schritt plant das KIT die Vermarktung der Software in einem Start-up-Unternehmen.

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