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„Internationalen Energiedialog“: Im Rahmen der Gesprächsreihe des Forum für Zukunftsenergien wurden die Auswirkungen des Ölpreisverfalls analysiert und diskutiert. Bild: Forum für Zukunftsenergien
Ölpreis

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Ende des Preisverfalls in Sicht?

Der Ölpreis fällt seit Monaten. Das könnte sich bald ändern.

Im Rahmen des „Internationalen Energiedialoges“ des Forum für Zukunftsenergien (Bild) wurden in Berlin die Auswirkungen auf Öl produzierenden Unternehmen, aber auch auf die betroffenen Volkswirtschaften analysiert und diskutiert (siehe ausführlicher Bericht „Kurzfristige Folgen und langfristige Konsequenzen des niedrigen Ölpreises“: www.zukunftsenergien.de).

PD Dr. Christian Growitsch (Direktor und Sprecher der Geschäftsführung des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitutes) beschrieb in einem Impulsreferat die Situation: Seit Juni 2014 seien die Ölpreise um mehr als die Hälfte gefallen, so dass zum Beispiel der Preis für Brentöl nun augenblicklich so niedrig notiert sei wie zuletzt im Frühjahr 2009.

Er führte diese Entwicklung auf einen Angebotsüberschuss auf dem Markt zurück, dessen Ursachen zum einen in der Erhöhung der Rohölproduktion in den USA im Zuge der Schiefer-Öl-Produktion und zum anderen in der unverändert hohen Förderquote der OPEC von 30 Mio. Barrel pro Tag lägen. Hinzu komme eine weltweit schwächere Ölnachfrage als erwartet.

Dr. Growitsch erwartet eine Stabilisierung des Ölpreises binnen Monaten. Als mögliche Preistreiber nannte er Marktaustritte unrentabler Ölproduzenten, eine steigende Ölnachfrage aufgrund des beschleunigten Wachstums der Weltkonjunktur und die vorhandenen politischen Risiken in wichtigen ölproduzierenden Ländern wie Libyen und Irak.

Allerdings könne der technische Fortschritt bei der Schiefer-Öl-Förderung zu einer weiteren Absenkung der Gewinnschwelle führen. Da die Schiefer-Öl-Industrie zudem sehr flexibel reagieren könne, hält Dr. Growitsch zukünftig stabilere Preise und das weitgehende Ausbleiben von Ölpreis-Schocks für wahrscheinlich. (kk)

Weitere Informationen:

www.zukunftsenergien.de

(Pressemitteilung 15/02 zum Internationalen Energiedialog am 23. Januar 2015) als PDF

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