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Engineering spart Zeit: In einem Pilotprojekt konnte der Netzbetreiber Tennet mit einem neuen Engineering-Konzept die Projektierungszeit um 20 Prozent verkürzen. Bild: Tennet
Effizienz im Netzbetrieb

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Eine Software räumt auf

Mit neuem Engineering-Konzept gegen den Zeitdruck

Der Übertragungsnetzbetreiber Tennet will Zeit sparen – deshalb setzt er künftig auf Datenbankbasierung und einen höheren Standardisierungsgrad seiner Daten. Die Software-Plattform „Engineering Base“ (EB) liefert Aucotec. Das Unternehmen begleitet den Umstieg mit regelmäßigem Informationsaustausch, mit Unterstützung bei Datenübernahmen und der Entwicklung weiterer Ergänzungen. Ziel ist die Abdeckung des kompletten Workflows für nahtlose Durchgängigkeit.

Die Energiewende bringt massive Investitionen in die Netze mit sich; um die erheblich ansteigenden Projektvolumen mit den vorhandenen Ressourcen in den heute sehr engen Zeitrahmen abwickeln zu können, baut Tennet künftig auf EBs datenbankgestütztes, objektorientiertes Konzept. Unterstützt wurde die Wahl auch dadurch, dass einige Zulieferer der Tennet bereits mit EB dokumentieren.

Mit dem Umstieg können sich die Netzbetreiber darauf verlassen, dass die bewährten Fähigkeiten des bisher genutzten Tools „Ruplan EVU“ auch weiterhin zur Verfügung stehen, Entwickler ist ebenfalls Aucotec. Darüber hinaus kann Engineering Base mit seiner dreischichtigen Client-Server-Architektur und den integrierten Standardkomponenten SQL-Server, Visio, VBA und .NET noch mehr: In einem Pilotprojekt konnte Tennet über optimiertes Variantenmanagement die Zahl der Projektvorlagen und Typicals um gut zwei Drittel reduzieren. Die Standardisierung und Reduzierung der Stammdatenpflege erreichte allein schon rund 20 Prozent weniger Projektierungszeit. Die Netzbetreiber gehen aber von weitergehendem Potenzial aus.

Ein Interview zum Thema Engineering mit Reinhard Knapp, Director Product Management bei Aucotec, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Energy 2.0 oder online .

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