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Aus geobasierter Sicht: Die Stadt Gießen und Umgebung zeigt sich mit dem neuen Add-on. Im Gegensatz zur schematischen Darstellung lassen sich Distanzen und geografische Besonderheiten besser abschätzen. Bild: IDS
Versorgungsnetze

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Das Netz im Blick

IDS bietet geobasierte Netzdarstellung auch für kleine EVU

Ab sofort bietet IDS über das Netzleitsystem High-Leit eine geobasierte Darstellung von Versorgungsnetzen an. Das Add-on gehe sogar über eine schematische Darstellung des Netzplans hinaus. Anwendungsmöglichkeiten finden sich deshalb auch bei Strom, Gas und Wasser und insbesondere für Transport- und Verteilnetze in Hoch-, Mittel- oder Niederspannung und -druck.

Das alles sei ganz ohne zusätzliches Aufschalten eines GIS-Viewers möglich. Aktuelle Zustände im Netz, wie etwa Störungen, sind im Gegensatz zum GIS-Viewer jetzt jederzeit auch geobasiert verfügbar und gekennzeichnet.

Diese fortschrittliche Art der Netzdarstellung macht sich Mittelhessen Netz bereits heute zu Nutze. Das Tochterunternehmen der Stadtwerke Gießen ist für die gesamte Systempflege der Strom- und Gasnetze der Muttergesellschaft zuständig. Rund 190.000 Menschen in Gießen und Mittelhessen werden von den Stadtwerken Gießen mit Strom, Erdgas, Wasser und Fernwärme versorgt. Allein das Mittelspannungsnetz umfasst dabei rund 720 Kilometer, hinzu kommen 670 Leitungskilometer für die Gasversorgung.

Die geobasierte Darstellung im Netzleitsystem unterstützt die Mitarbeiter

  • im Normalbetrieb bei der Überwachung der Netze,

  • bei Wartungsarbeiten zur Unterstützung der Instandhaltungsaufgaben sowie

  • im Störungsfall zur gezielten Störungssuche und -Behebung.

Im Normalbetrieb verschaffen sich die Mitarbeiter in der Netzleitstelle mit der geobasierten Visualisierung einen besseren Überblick über die geografische Lage und Umgebung, etwa in Bezug auf Straßen, Gebäude bis hin zu Hausnummern. Durch die naturgetreue Darstellung lassen sich Entfernungen besser abschätzen und die unterschiedlichen Einfärbungen der einzelnen Netzgruppen zeigen genau an, welche Gebiete von wo aus versorgt werden.

Bei Wartungsarbeiten unterstützt die geobasierte Darstellung bei anstehenden Instandhaltungsaufgaben. Sie zeigt beispielsweise bei einer geplanten Schalthandlung die möglichen Auswirkungen diese Maßnahme in den betroffenen Versorgungsbereichen an. Im akuten Störfall wird – wie im schematischen Netzplan – das betroffene Netzgebiet mit der entsprechenden Farbe gekennzeichnet. Durch die kombinierte Darstellung von geografischer und dynamisch eingefärbter Netzinformation können sich die Mitarbeiter besser auf den Einsatz und die Gegebenheiten vor Ort vorbereiten.

Bisher war diese Art der geobasierten Darstellung nur großen Netzbetreibern vorbehalten. Als Alternative kam nur die statische Ansicht im entsprechenden GIS-Viewer in Frage. Mit der neuen Lösung können nun auch kleine und mittlere EVUs von der naturgetreuen Darstellung ihrer Umgebung unter Einbeziehung des aktuellen Zustands ihrer Netze profitieren.

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