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Energy Control: Die Ausleseeinheit bindet herkömmliche Stromzähler in RWE SmartHome ein. Bild: RWE
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Aus analog mach digital

Zähler-Tausch ist teuer, eine Ausleseeinheit aber nicht smart genug? Die von RWE redet auch mit der Hausautomatisierung, bald auch über Gas und Wasser.

Wer nicht gleich seinen Ferraris-Zähler ganz durch einen intelligenten Zähler ersetzen will, kann auch einen Zwischenweg gehen: Auf den analogen Zähler wird als Ausleseeinheit die Einheit „Energy Control“ geklebt, die den Zähler auch digital in die Haussteuerung einbindet. Damit hat man seinen Stromverbrauch jederzeit im Blick. Gleichzeitig sendet Energy Control Signale an die Hausautomatisierung.

Energy Control erkennt den Zählerstand mit Hilfe einer optischen Einheit und überträgt ihn alle 15 Minuten per Funk an die Smart-Home-Zentrale von RWE. Dafür wird diese mit einem USB-Stick als Empfangseinheit versehen. Die Datenübertragung erfolgt geschützt: Nur der Kunde selbst kann seinen Stromverbrauch auslesen.

Wer elektrische Geräte oder Beleuchtung über SmartHome von RWE vernetzt hat, kann sie nach Angaben des Energieversorgers automatisch und in Abhängigkeit vom Stromverbrauch steuern. Soll ab einem bestimmten Wert Strom gespart werden, können beispielsweise der zusätzliche Getränkekühlschrank oder andere verzichtbare Verbraucher, wie die Gartenbeleuchtung oder ein Springbrunnen abgeschaltet werden.

Steuerung in Abhängigkeit vom Stromverbrauch

Eine Verbrauchsübersicht hilft zusätzlich, die „Stromfresser“ im Haushalt dingfest zu machen: Was bedeutet zum Beispiel ein Saunagang für die Haushaltskasse? Oder benötigt die alte Kühltruhe im Keller mehr Energie als gedacht? Mit einer App lässt sich der Stromverbrauch auch bequem vom Sofa oder unterwegs mit dem Smartphone verfolgen und steuern.

Für Kontrolle sorgt ein simples Ampelsystem: Bei Grün ist alles in Ordnung, bei Rot wird etwa das monatliche Limit überschritten. Die Montage des nur etwa streichholzschachtelgroßen Geräts ist nicht schwer. Die batteriebetriebene Einheit wird mit einem Klebe-Pad direkt auf dem Zähler befestigt, eine LED-Anzeige hilft bei der exakten Positionierung.

Nach dem Starten hat man den tagesaktuellen, wöchentlichen, monatlichen oder jährlichen Verbrauch auf den Cent genau immer im Blick. Alle Daten werden auf der SmartHome-Nutzeroberfläche dargestellt.

Ab Juli für Strom, später Gas und Wasser

Energy Control inklusive Smartphone-App wird ab Mitte Juli 2015 im SmartHome-Shop von RWE angeboten. Die Ausleseeinheit bietet der Energieversorger zunächst für analoge Stromzähler an.

Dasselbe Prinzip könnte bald auf Gas- und Wasserzähler angewendet werden. Alle Verbrauchsdaten ließen sich dann zentral und jederzeit über RWE SmartHome kontrollieren. (kk)

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