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Superlative auf See: 160 Windenergieanlagen und 576 MW Leistung machen das Offshore-Windkraftwerk Gwynt y Mor zum zweitgrößten Offshore-Park der Welt. Bild: Siemens
Offshore-Windenergie

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Zweitgrößter Windpark eingeweiht

Deutsches Gemeinschaftsprojekt vor der walisischen Küste.

Mit seiner Einweihung ist Gwynt y Môr nun offiziell der zweitgrößte Offshore-Windpark der Welt. Insgesamt 160 Windkraftanlagen mit 576 MW Leistung sind vor der nordwalisischen Küste in der Liverpool Bay installiert und produzieren jährlich Strom für rund 400.000 Haushalte.

An dem 2 Milliarden Pfund teuren Windpark Gwynt y Môr ist RWE zu 60 Prozent und die Finanzierungspartner Stadtwerke München und Siemens zu 30 Prozent beziehungsweise 10 Prozent beteiligt. Siemens lieferte neben der finanziellen Beteiligung die Windturbinen und Umspannanlagen und übernimmt den Service über einen Zeitraum von zwölf Jahren.

Eindrucksvolle Dimensionen

Der Windpark erstreckt sich über eine Fläche von rund 80 Quadratkilometern. Die 160 Siemens-Turbinen mit einer Leistung von jeweils 3,6 MW und die 160 Monopile-Stahlfundamente, von denen einige bis zu 700 Tonnen wiegen, wurden mit Hilfe von Installationsschiffen in Wassertiefen von bis zu 28 Metern gesetzt. Die einzelnen Windkraftanlagen überragen den mittleren Meeresspiegel um 150 Meter. Darüber hinaus hat RWE zusammen mit Subunternehmern zwei riesige Offshore-Umspannanlagen mit einem Gewicht von jeweils 1300 Tonnen installiert sowie 134 km Onshore-Kabel verlegt.

Mit der Einweihung des Windparks verkündete RWE, dass das Unternehmen nun zur Nr. 3 auf dem europäischen Offshore-Markt aufsteigen werde. Der Ausbau erneuerbarer Energien gehört zu den zentralen Wachstumsfeldern des Unternehmens. RWE plant, bis 2017 über eine Milliarde Euro in die Entwicklung der Erneuerbaren zu investieren, wobei der Schwerpunkt der Investitionen auf der Windkraft liegen wird.

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