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Bild: kelifamily, iStock
Stecksystem

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Stecken schafft Platz

Text: Jochen Holterhues, Ilme
Kenner wissen: Weinflaschen lagert man im Liegen. Dazu steckt man sie platzsparend in den Schrank. Aber dass das nicht nur für Weinflaschen gilt, beweist ein Hersteller für industrielle Steckverbinder. Durch ein neues System spart man sich Reihenklemmen und somit Platz im Schrank.

Stellen Sie sich vor: Sie bearbeiten einen Großauftrag eines Kunden und sind mitten in der Planung. Urplötzlich wünscht sich der Kunde neue Funktionen, doch es ist kein Platz mehr im Schrank. Nun geht das schwitzen, sondieren und umplanen los. Gut, wenn Komponenten-Lieferanten mitdenken.

So ist es nämlich Wirl Elektrotechnik passiert. Das Unternehmen ist in den verschiedenen Bereichen der Elektrotechnik tätig. Durch unterschiedliche Projekte ist Wirl daher stets mit neuen Herausforderungen konfrontiert. So hat das Unternehmen für einen großen Konzern einen Anlagenteil zur automatischen Bestückung von Komponenten für Elektromotoren geplant und umgesetzt. Dabei trat ein typisches Problem auf: Während der Planung kamen für die Steuerschränke noch unvorhergesehene Funktionen hinzu, so dass der Platz für zusätzliche Reihenklemmen in den festgelegten Schränken schlicht nicht mehr ausreichte. Größere Schaltschränke hätten dabei allerdings den Kostenrahmen gesprengt.

Im Gespräch mit dem Ilme-Außendienstmitarbeiter Markus Heurich konnte gemeinsam eine Lösung für dieses Problem erarbeitet werden. Statt Reihenklemmen nutzt Wirl das Schaltschrank-Einbausystem COB von Ilme, das auf der Tragschiene montiert wird.

Im Schaltschrank hat das System seinen festen Platz. Horizontal oder vertikal auf der Hutschiene befestigt oder mittels Rastelementen im Schottwand-Ausschnitt bietet COB eine sichere und funktionelle Steckverbindung. Den festen Montagesockel gibt es für die Baugrößen mit 6-, 10-, 16- und 24-Polen. Das bedeutet, keine zeitaufwändige Vormontage der Sockel und deutlich höhere Stabilität im Schaltschrank gegenüber anderer Systeme. Der in den Montagesockel integrierte Kippmechanismus ermöglicht es, Messungen oder Umverdrahtungen im eingebauten Zustand vorzunehmen. Der Verschlussbügel dient zur Verbindung von Unter- und Oberteil. Dies gewährleistet dauerhaft eine gute Steckung – auch unter Einwirkung höherer Zugkräfte und Vibrationen. Für raue Einsatzbedingungen im nicht gesteckten Zustand ist eine Kombination zwischen COB-Montagesockeln und Standardtüllengehäusen aus Aluminiumdruckguss möglich. In das System wurden Steckverbindereinsätze der Serie CDS mit hoher Kontaktdichte und dennoch anschlussfreundlicher Zugfedertechnik eingebaut. So war es möglich die Schrankgröße und damit die Kostenvorgaben einzuhalten.

Ein schöner Nebeneffekt ist die einfache Handhabung des COB-Systems, das für notwendige Messungen aufgeschwenkt werden kann. Zudem ist nun der komplette Schrank steckbar und die Anlage somit deutlich einfacher und schneller in Betrieb zu nehmen. Die Vielzahl der eingesetzten Steckereinsätze stellt dabei auch kein Problem dar, da die CDS-Serie eine integrierte Codiermöglichkeit bietet und Fehlsteckungen somit zuverlässig verhindert.

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