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Smart verbunden?!

Text: Andrej Lorkovic, Belden Foto: RichVintage, Belden
Heute gilt es mehr denn je, die Effizienz von Produktionsprozessen stetig zu steigern. Dabei spielt eine sichere und zugleich wirtschaftliche Verdrahtung von Maschinen und Anlagen eine wichtige Rolle. Kundenspezifische Lösungen sollen dazu beitragen, die Gesamtbetriebskosten in Produktionen zu reduzieren.

Billig ist bekanntlich nicht immer preiswert. Diese Faustformel für Konsumgüter trifft ebenso auf die Automatisierung zu, wo vor allem Zuverlässigkeit gefragt ist. Denn nur so lassen sich reibungslose Produktionsprozesse und damit eine hohe Wertschöpfung erreichen. Standardprodukte stoßen hier trotz hoher Qualität mitunter an ihre Grenzen. Dagegen ermöglichen kundenspezifische Entwicklungen Applikationen für unterschiedliche Einsatzszenarien. Belden bietet solche Lösungen für Steckverbinder und konfektionierte Leitungen an. Um sie zu realisieren, kommt es nicht nur auf technisches Know-how an, sondern auch auf Flexibilität und schnelle Reaktionszeiten.Ein Beispiel für eine kundenspezifische Lösung von Belden ist eine Verbindungsleitung, um M8-Sensoren zu konfigurieren. Das geschah zuvor mit einer Leitung, die über einen M8-Stecker und eine serielle Schnittstelle verfügte. Um die Konfiguration der Sensoren zu verbessern, wurde die serielle Schnittstelle durch ein USB-Interface ersetzt. Denn diese Technik, mit der die Eigenschaften der angeschlossenen Geräte automatisch erkannt werden, ist flexibler, zuverlässiger und kostengünstiger. Außerdem können Endprodukte so über Notebooks parametriert werden und der Kunde kann zusätzliche Features anbieten. Die kundenspezifischeLösung: Der Ferritkern musste in einem definierten Abstand vom Kabel fixiert werden. Dafür wurden USB-Chip und Ferritkern mit einem Hotmelt-Verfahren umgespritzt. Die Konfektionierung des angespritzten M8-Stecker, war dagegen vergleichsweise einfach.

Überschlagsfester Steckverbinder

Ein weiteres Belden-Projekt bestand darin, für den Anschluss miniaturisierter induktiver und optischer Sensoren einen M8-Steckverbinder mit einer Überschlagsfestigkeit von 4 kV zu entwickeln. In Tests traten, bei den zunächst verwendeten Steckverbindern, aufgrund der in den Sensoren integrierten Chips immer wieder EMV-Probleme auf: Wegen eines Luftspalts zwischen Stecker und Buchse schlug die elektrische Spannung vom Gehäuse auf die Pins durch. Um die hohen Testanforderungen zu erfüllen, wurden die Luft- und Kriechstrecken innerhalb des Steckverbinders durch eine Modifikation des Drehteils verändert und eine Überschlagsfestigkeit von bis zu 5 kV erreicht. Auf diese Weise entstanden miniaturisierte Sensoren die über eine überschlagsfesten M8-Schnittstelle verfügen. Zugleich markiert der Wert von 5 kV die Obergrenze des in dieser Bauform technisch Machbaren.Eine weitere Anwendung, in der maßgeschneiderte Connectivity-Lösungen für mehr Wirtschaftlichkeit sorgen, ist die Verschiffung von Maschinen. Beim Transport über See sind sie feuchter, salzhaltiger Luft ausgesetzt. Zum Schutz werden die Maschinen deshalb mit einer Lackschicht oder einem Ölfilm überzogen. Zuvor müssen jedoch die Kontakte der Magnetventile abgeklebt werden, da diese sonst nicht mehr einwandfrei funktionieren. Eine Alternative bietet die Abdeckung der Ventile mit Steckverbindern. Um die hohen Vorgaben hinsichtlich Korrosionsbeständigkeit und Resistenz gegen Öl zu erfüllen, wurden Standard-Ventilsteckverbinder mit einen Dichtring versehen, der nach dem Zwiebelprinzip funktioniert. So wird die Kabeleinführung verschlossen und Schutzart IP65 gewährleistet. Zugleich können bei der Inbetriebnahme der Maschinen die Kabel schnell angeschlossen werden, indem lediglich die Schalen der Dichtung durchstoßen werden müssen.

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