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Steckverbinder

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Schnell und einfach angeschlossen

Text: Jessica Schuster, A&D
Durch die Kombination eines verbesserten Verschlusssystems mit der für diese Baureihe erstmalig verfügbaren Schnellanschlusstechnik in einer kompakten Gehäuseserie, bietet ein Steckverbinderhersteller eine wirtschaftliche und zeitsparende Lösung für die Industrie.

Italienisches Temperament und Design gepaart mit deutscher Präzision und Entwicklergeist – nein, wir sprechen hier nicht von einem Sportwagen, sondern von der neuen A-Serie des Steckverbinderherstellers ILME. Aber das System sieht nicht nur gut aus, auch die Funktionen und Eigenschaften müssen sich nicht verstecken. Die Idee zur Weiterentwicklung entstand durch Gespräche mit Kunden, denn sie haben die Anforderung gestellt, schneller anzuschließen und dies mit einem günstigen Verschlusssystem. „Bei der Neuentwicklung geht es schlicht und einfach um die Zeitersparnis“, sagt ILME Geschäftsführer Marc Thiedecke.

Aufbau

Die neue Serie der Größen 49.16 und 66.16 (Einschraubmaße der Kontakteinsätze) der A-Baureihe setzen sich aus neuen Gehäusen mit IL-BRID-Verschluss und Einsätzen CSAH mit der patentierten Schnellanschlusstechnik Squich zusammen. Der IL-BRID ist ein Hybrid-Verschluss aus glasfaserverstärktem Kunststoff mit selbstverlöschenden Eigenschaften nach UL94 und Edelstahl. Der Verschluss vereint die Vorteile der beiden unterschiedlichen Materialien. Der Kunststoff ist formstabil und günstig in der Herstellung, das Metall fügt dem Verschlussbügel Halt und gleichzeitig Elastizität hinzu. Die Kombination ist besonders wirtschaftlich, denn der Edelstahl wurde auf ein Minimum reduziert und kommt nur in der Feder vor. Der Materialmix verhindert ein Verformen des Bügels beim Anschluss großer und schwerer Leitungen. Die Feder hingegen bleibt bei Krafteinwirkung flexibel. Ein Vorteil des Kunststoffs ist der verringerte Bolzenabrieb des Tüllengehäuses.

Das Gehäuse sind aus Aluminiumdruckguss mit spezieller Epoxid-Polyester-Pulverbeschichtung, die zusätzlich einen guten Schutz gegen mechanische Gewalteinwirkung bietet. Des Weiteren, sind die Gehäuse mit einer Profilkragendichtung für leichtes Handling beim Montieren ausgestattet. Die Dichtungen sind aus Vinyl-Nitril-Elastomere gefertigt, alterungsbeständig und resistent gegen Fette, Öle und Kraftstoffe. Der Verschlussbügel hat ein glattes Design, somit kann Schmutz nicht so leicht anhaften. Anbau- und Sockelgehäuse sind in beiden Baugrößen mit dem neuen IL-BRID-Bügel verfügbar und können auch wahlweise mit Klappdeckel bestellt werden. Die metrischen Kabeleingänge sind in den Größen M20 und M25 erhältlich. Die neuen Steckergehäuse lösen die bisher verwendeten vollständig ab. Das Produkt besitzt die Schutzart IP66 und IP69 gemäß EN60529 und ist ab dem 3. Quartal 2015 verfügbar.

Schnellanschluss

Nicht nur Gehäuse und Bügel hat ILME überarbeitet, auch gibt es nun erstmalig in dieser Bauform den patentierten Schnellanschluss Squich. Die Einsätze werden in den Polzahlen 10 und 16 gefertigt. Es handelt sich hierbei um einen intuitiven werkzeuglosen Anschluss mittels Anschlusstaster, welcher bis zu 50 Prozent Zeitersparnis beim Verdrahten im Vergleich zum Schraubanschluss bietet. Hier ist kein Werkzeug notwendig. Die Kontakteinsätze sind vibrations- und wartungsbeständig durch die Federzugtechnik. Der Schnellanschluss verfügt über Prüföffnungen auf jedem Taster, somit ist er im montierten Zustand mess- und prüfbar.

Die technischen Parameter sind identisch denen der CDA-Einsätze (16A 250V 4kV 3 / 16A 230/400V 4kV 2). Die Einsätze sind steckkompatibel zu den normgerechten Produkten der Mitbewerber und CDA- / CDC-Einsätzen gleicher Baugröße. Sie halten Temperaturen zwischen -40 und 125°C stand. Gefertigt ist das Bauteil aus selbstverlöschendem PC-GF20; es ist zusammen mit dem IL-BRID-Verschlusssystem ab dem 3. Quartal 2015 verfügbar.

Anwenderfreundlichkeit im Mittelpunkt

Der Hersteller ILME entwickelt alle neuen Steckverbinderideen unter dem Stichwort perfect handling weiter. So bietet das Unternehmen ein modulares System an, welches sich leicht konfektionieren lässt. Die Module werden untereinander verrastet und im Nu hat man einen individuellen und festen Steckverbinderblock in der Hand, welcher sich leicht verdrahten lässt. Ebenso sind die Einsätze der Squich-Technik nach dieser Prämisse entwickelt.

Laut Hersteller lässt sich keine andere Kontaktkammer so universell (mit starren und flexiblen Drähten, mit oder ohne Aderendhülse) verwenden und so schnell anschließen.

Mehr Verbindungen auf gleicher Fläche

ILME hat sich auf schwere Industriesteckverbinder spezialisiert. Mit der neuen Serie zeigt der Hersteller, dass auch in diesem Marktsegment kompakte Bauformen mit einfacher Handhabbarkeit kombiniert werden können. Insbesondere die Platzersparnis ist für viele Kunden ein wichtiges Entscheidungskriterium.

Denn auch bei Bahntechnik, Windkraft und Robotik nimmt die Zahl der Verbindungen zu, der Platz bleibt aber begrenzt. Laut Ilme gab es bei dieser Bauform in den vergangenen Jahren nur wenige Weiterentwicklungen. Weil auch die Steck-Kompatibilität zu Wettbewerbsfabrikaten gegeben ist, rechnet der Hersteller hier mit einer schnell steigenden Nachfrage, sobald die Produkte verfügbar sind.

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