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Versorgen & Verbinden

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Für jeden das
 passende Gehäuse

Text: Markus Nerge, Lohmeier
In vielen Industriebranchen bilden Industrie-PCs als so genannte Kopfrechner das Kernstück von Anlagen. Da einem Rechnerausfall stets ein länger Anlagenstillstand folgt, sollte robuste und langlebige Technik eingesetzt werden. Dies gilt nicht zuletzt auch für die IPC-Gehäuselösung, bei der allerdings Montage und Verdrahtung für zusätzlichen Arbeitsaufwand sorgen.

Zählt nur der Einkaufspreis, dann werden Anwender in den allermeisten Fällen auf Basisschränke eines Großanbieters als Gehäuselösung setzen. Bei dieser Kalkulation wird jedoch vernachlässigt, dass solche Modelle unter Umständen noch erhebliche Arbeit erfordern, bevor sie mit dem PC bestückt werden können. Der Elektroniklieferant muss die PC-Schränke also passgerecht für den jeweiligen Rechner modifizieren – hierbei kann sich herausstellen, dass nicht jede Kombination einen Aufbau erlaubt, der die hohen Anforderungen in der Fertigung erfüllt. In jedem Fall bedeutet dies eine Variantenvielfalt, die dem Grundgedanken der Standardisierung widerspricht.

Konstruktion & Bearbeitung

Anders als Großanbieter, bei denen oft keine kundenspezifischen Modifikationen an Katalogschaltschränken möglich sind, bietet Lohmeier die Option, Gehäuse aller Art fertig vorbereitet zu beziehen. Diese können umgehend bestückt und verdrahtet werden – Transporte zur weiteren mechanischen Bearbeitung oder zu Vorfertigern entfallen. Das erleichtert das Lieferantenmanagement. Der Bearbeitungsservice des Schaltschrankherstellers bietet viele Leistungen, die mithilfe moderner Maschinen vorgenommen werden. Das Spektrum umfasst maßgeschneiderte Ausschnitte, Kabel​einführungen, passende Klimatisierungslösungen und Gehäusesondergrößen.

Vernetzung mit Elektronik

„Im Gespräch mit dem Steuerungs- und Automatisierungsanbieter Weigert haben sich uns neue Möglichkeiten erschlossen“, sagt Hans-Werner Meyer, technischer Geschäftsführer von Lohmeier. „Ähnlich wie wir setzt Weigert darauf, möglichst früh in Kundenprojekte einzutauchen und eigenes Know-how für Komplettlösungen einzubringen. Wir beschlossen daher, bei geeigneten Projekten zu kooperieren und diesen Ansatz gemeinsam zu verfolgen. Dadurch wird es für Kunden möglich, auch komplexe Aufgabenstellungen an uns zu delegieren, ohne selbst viel Aufwand in die Lösung zu stecken.“ Weigert-Geschäftsführer Martin Fauth ergänzt: „Unser Ziel ist es, Lösungen aus einer Hand zu schaffen – es bot sich für uns daher an, mit einem Partner zusammenzuarbeiten, der uns die Gehäuse mechanisch passend vorbereitet, falls ein Kunde besondere Anforderungen zum Beispiel an die Geometrie hat. Außerdem können wir nun darauf verzichten, vor dem Bestücken unnötige Bestandteile auszubauen, denn Lohmeier liefert uns Schaltschränke vormontiert, also nur mit den wirklich benötigten Zwischenböden und Montageplatten sowie anwendungsspezifischen Bearbeitungen.“

Einsparpotenziale für Kunden

Die Zusammenarbeit der Unternehmen kommt aktuell in einem Projekt bei einem Automobilbauer zum Tragen. Dort waren PC-Schränke gefragt, die so weit wie möglich vormontiert geliefert werden sollten. Nach einem Besuch vor Ort koordinierten Lohmeier und Weigert die Aufgabenverteilung bei der Gehäusekonstruktion und -vorbereitung. Es entstand ein modularer PC-Schrank, bei dem die Bestückung je nach Anwendung vorgenommen werden kann: beispielsweise mit einem PC oder mit einem redundanten zweiten Rechner inklusive unterbrechungsfreier Stromversorgung. Der Schaltschrankfertiger liefert die fertig vorbereiteten Gehäuse an Weigert, wo dann der elektrische Innenausbau erfolgt – dieser beinhaltet Tastatur, Maus und Monitor. Beim Auftraggeber muss letztendlich nur noch der Industrie-PC im Gehäuse installiert werden.

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