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Das volle Schutzprogramm

Text: Thomas Schmid, E-T-A FotoS: E-T-A
Ein Stecksockelsystem für Schutzschalter und Sicherungsautomaten reduziert nicht nur den Montage- und Verkabelungsaufwand, sondern erhöht gleichzeitig auch die Flexibilität in Elektrokonstruktion und Logistik.

E-T-A hat neue Schutzschalter mit 12,5 mm Baubreite und einer Einbautiefe von 70 mm und dazu passende Stecksockel auf den Markt gebracht. Das einheitliche Design soll für eine einfache, übersichtliche und sichere Bedienung sorgen. Bei der Baureihe vom Typ 2216-S handelt es sich um thermisch-magnetische Schutzschalter, bis 240VAC sowie 50 oder 80VDC. Sie sind in verschiedenen Nennströmen von 0,5 bis 16A verfügbar und mit Signalkontakten (Wechsler) zur Einleitung von Alarm- und Folgeschaltungen oder zur Anzeige der Hauptkontaktstellungen lieferbar.Mit drei unterschiedlichen Kennlinien lässt sich der Schutzschalter an die zu schützenden Lasten und deren Zuleitungen anpassen. Die für DC-Stromkreise ausgelegte F1-Kennlinie ist superflink und entspricht der bei Sicherungsautomaten bekannten A-Charakteristik. Die flinke Kennlinie F2 und die mittelträge Kennlinie M1 sind dagegen sowohl für AC- als auch DC-Anwendungen konzipiert. Die F2-Kennlinie entspricht der Auslöse-Charakteristik-B und die mittelträge Kennlinie M1 der Auslöse-Charakteristi-C nach IEC/EN 60898/1 (DIN VDE 0641-11). Der Schalter wird zugelassen nach IEC EN 60934, UL1077 und UL508.

Selektive Lastabsicherung

Der Sicherungsautomat vom Typ REF-16-S ist einpolig mit rein elektronischer Abschaltkennlinie. Die selektive Lastabsicherung ist in den Nennströmen 1 bis 6 A verfügbar. Sie begrenzt Kurzschlussströme auf das 1,25-fache des ausgewählten Nennstroms und schaltet fehlerhafte Stromkreise nach 800 ms spätestens ab. Stromspitzen werden toleriert, kapazitive Lasten bis zu 20000 µF sind also kein Problem. Alle Betriebs- und Fehlerzustände werden durch eine LED, einen integrierten kurzschlussfesten Statusausgang oder optionale Signalkontakte angezeigt. Die Fernbetätigung ist über ein Remote-Reset- oder -Steuersignal möglich. Im ersten Fall lässt sich der Stromkreis über die Steuerung wieder scharf schalten, ohne den Schaltschrank zu öffnen. Im zweiten Fall übernimmt der REF16-S neben der Absicherung auch eine Relaisfunktion für das Ein- und Abschalten der Lasten. Der manuelle ON/OFF-Schalter am Gerät erlaubt zudem eine Inbetriebnahme einzelner Lastkreise. REF16-S wird nach UL2367, UL508 und CSA 22.2 geprüft und international als Electronic Overcurrent Protector zugelassen. Dank der gleichen Bauform und Anschlusstechnik passen sowohl der 2216-S als auch der REF16-S auf die Stecksockel 80plus und 81plus. Sie entsprechen der Norm 43880 für Installationseinbaugeräte. Mit Steckbrücken kann eine zuverlässige und zeitsparende Sammeleinspeisung und die Parallel- und Reihenschaltungen von Signalkontakten erfolgen. Halteklammern gewährleisten festen Halt bei Schock- und Vibrationsbelastungen. Mit Hilfe von Kodierstiften kann die Nennstromstärke eines Steckplatzes individuell kodiert werden.

Stecksockel mit System

Der Stecksockel 80plus mit Push-in-Technik gewährleistet, dass starre, flexible und verdichtete Leiter in die Klemmen gesteckt werden können. Sockel 81plus ist in Schraubklemmentechnik für Mehrleiteranschluss ausgeführt. Die Klemmkörper sind aus Kupferlegierungen. So lassen sich auf kleinem Raum hohe Kontaktkräfte erzielen. Beide Sockel sind bis 277VAC und 80VDC ausgelegt und werden nach UL1059 zugelassen.Sind die Stecksockel installiert und verdrahtet, können die Geräte 2216-S und REF16-S schnell aufgesteckt oder bei unter Spannung stehender Anlage ausgetauscht werden. Bei der Erstinstallation können Reservesteckplätze zur Anlagenerweiterung vorgesehen werden.

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