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Text: Fragen: Mathis Bayerdörfer, A&D Foto: Harting
Die Verbindung von Leiterplatten ist alles andere als trivial. Was moderne Steckverbinder leisten sollten und welche Eigenschaften die hauseigenen Produkte abdecken, darüber sprach A&D mit Dr. Alexander Rost, Geschäftsführer bei Harting Electronics.
A&D:

Um welche Art von Steckverbindern handelt es sich bei har-flex?

Alexander Rost:

Es handelt sich um eine Serie von Leiterplatten-Steckverbindern, die in unterschiedlichen Ausführungen verfügbar ist. Wir bieten bei der Produktfamilie alle Polzahlen in Zweierschritten von 6 bis 100 an. Der Kunde bekommt also genau so viele Kontakte, wie er für seine Anwendung benötigt. Das ist einzigartig auf dem Markt. Als weitere Besonderheit sind unsere Produkte vollständig SMT-kompatibel und werden in der entsprechenden automatengerechten Verpackung ausgeliefert.

Lösen die Stecker eine bereits bestehende Produktreihe ab?

Nein, har-flex ist eine Ergänzung unseres Portfolios. Mit dem Fokus auf die zukunftsweisende SMT-Fertigung reagieren wir auf den Trend hin zu kompaktem Aufbau, Robustheit und Flexibilität. So unterstützen wir unsere Kunden bei der Automatisierung ihrer Arbeitsprozesse.

Für welche Märkte und Branchen ist die Serie konzipiert?

Überall dort, wo Leiterplatten innerhalb eines Gerätes verbunden werden, liegen Sie mit har-flex richtig. Wichtige Zielsegmente sind industrielle Anwendungen, aber auch Computereinheiten, die marktübergreifend in einer Vielzahl von Anwendungen verwendet werden. Es gibt kaum Einschränkungen, regional schon gar nicht - Harting liefert seine Produkte in die ganze Welt.

Wie sind Ihre Erwartungen an die Produktfamilie?

Harting will am Gehäuse, durch die Gehäusewand und im Gerät ein Portfolio anbieten, das auch die kommenden Anforderungen unsere Kunden schon erfüllt. Mit har-flex untermauern wir diese Ausrichtung. Weil wir hier ein Marktsegment mit deutlichen Wachstumsraten adressieren, sehe ich in der Serie eine wichtige Ergänzung unseres Portfolios. Mittlerweile läuft die Serienproduktion und eine Reihe von Kunden befindet sich bereits in der Freigabe eigener Produkte mit unseren har-flex-Steckverbindern. Die Resonanz ist ausgesprochen gut.

Nach der Vorstellung von har-flex kam es zu einem Streitfall mit dem Unternehmen Erni Electronics. Erst klagte der eine - jetzt klagt der andere. Bitte schildern Sie die aktuelle Situation und stellen Sie Ihre Position dar.

Grund für die Klage des Marktbegleiters war eine angebliche Verwechslungsgefahr zwischen den Produkten beider Häuser. Wir haben diese Gefahr nie gesehen, denn die Produkte unterscheiden sich deutlich. Harting hat nichts Verbotenes getan, durch das Zurückziehen der Klage stehen die Vorwürfe aber noch im Raum. Es hat keine finale rechtliche Klärung gegeben. Diese wollen wir jetzt mit unserer Klage erreichen. Mit unserer Produktfamilie har-flex eröffnen wir auch in diesem Segment den in ausnahmslos allen Bereichen der Industrie dringend benötigten Wettbewerb.

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