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Nicht nur zum Spielen und Basteln: Das Entwicklerkit von Adafruit.com ist als Weihnachtsgeschenk beliebt - und deshalb derzeit vergriffen. Bild: adafruit.com
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Wir basteln uns ein IoT

Ein Entwicklerkit mit dem Einplatinen-Computer Raspberry Pi 2 zum Testaufbau für IoT-Anwendungen hat Adafruit.com im Sortiment. Neben dem Minirechner enthält es Netzteil, Testplatine, WLAN-Modul, Kabel, Potentiometer, Widerstände, LEDs und diverse Sensoren. Damit lassen sich Testaufbauten für Anwendungen im Internet der Dinge (IoT) realisieren. Allerdings scheint das Kit in der Vorweihnachstszeit sehr beliebt – der Shopbetreiber ist im Moment ausverkauft. Interessenten können sich auf der Website des Anbieters registrieren, sie werden dann per Mail benachrichtigt sobald Nachschub eintrifft.

Das Besondere an diesem Angebot ist das Betriebssystem: Statt der üblichen Linux-Distribution ist das Paket mit Windows 10 IoT Core ausgestattet, das als Nachfolger für Windows 7 Embedded und 8.1 Embedded seit einigen Monaten auf dem Markt ist. Nachdem es anfangs nur für registrierte Programmierer erhältlich war, ist zumindest die Public-Release-Variante nun frei verfügbar. So sollen Entwickler im Embedded-Bereich Erfahrungen mit der Betriebssystem-Version sammeln können, die Microsoft als Allround-Lösung für PCs und Laptops, Smartphones, Tablets und Embedded-Geräte sieht.

Mit dem Dezember-Update auf das Build 10586 hat Microsoft das System in wichtigen Punkten verbessert. So wurde die Performance von GPIO-Operationen um den Faktor 100 erhöht, Unterstützung für die serielle Anbindung mittels der TX- und RX-Pins des Raspberry Pi und eine USB-Unterstützung integriert und die Ausführung von Python-Bibliotheken ermöglicht. Zudem werden nun weitere Hardware-Komponenten wie WLAN-Chipsets unterstützt. Details über aktuelle Verbesserung und bekannt Probleme finden sich in den Release Notes .

Gleichzeitig hat der Software-Konzern nun auch eine Variante von Windows 10 IoT Core konzipiert, die für den professionellen Einsatz geeignet ist. Diese wird nicht frei vertrieben, sondern ist kostenpflichtig über die Distribution zu beziehen. Bezugsquellen und Kontaktinformationen hat Microsoft auf einer eignen Distributoren-Website für Windows 10 IoT Core Pro aufgelistet. Im Unterschied zum Public Release lassen sich bei der Pro-Version die automatischen Updates einschränken oder vollständig durch Windows Server Update Services ersetzen, so dass der OEM die Kontrolle über die Codebasis behält.

Noch ist die Installation des Windows-Betriebssystems kein einfaches Unterfangen. Immerhin stellt Microsoft dafür eine Schritt-für-Schritt-Anleitung bereit. Alternativ können über Farnell Element 14 im Rahmen des Customizing Services auch Rasperry-Pi-Modelle bezogen werden, auf denen Windows 10 IoT Core bereits vorinstalliert ist. Im aktuellen Blog-Eintrag von Billy Anders, Partner Director for Windows IoT, ist neben dem aktuellen Stand auch ein Ausblick auf die Entwicklungen zu finden, die der Software-Konzern für die kommenden 18 Monate plant.

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