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Bild: Ugurhan Betin, iStock; Insys
M2M-Kommunikation

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Was bringt die Zukunft?

Text: Wolfgang Wanner, Insys
Globalisierung und dynamische Märkte erwarten von den meisten Unternehmen Flexibilität in jeglicher Hinsicht. Daher liegt Modularität klar im Trend. Deshalb müssen professionelle Router als die Kommunikationsschnittstelle im Zeitalter von Industrie 4.0 hier voranschreiten.

Der Hauptvorteil von modularen Routern liegt klar auf der Hand: Flexibilität und Investitionssicherheit für den Anwender. Eine Maschine wird ja auch deshalb modular gebaut, weil sie sich künftig verändern kann. Darauf muss die integrierte Kommunikationstechnik ebenso reagieren. Denn oft bedeutet dies auch zusätzliche Steuerungen oder andere Komponenten, die aus der Ferne überwacht oder erreicht werden müssen. Schlecht, wenn in diesem Fall gerade alle lokalen LAN-Schnittstellen am Router belegt sind. Sicherlich, ein externer Switch würde hier auch weiterhelfen. Dieser erreicht aber spätestens seine Grenzen, wenn lokale Schnittstellen aus Segmentierungsgründen nach dem Defence-in-Depth-Prinzip in mehrere LANs aufgeteilt werden müssen. Ein weiteres Beispiel lässt sich im Zusammenhang mit der Mobilfunktechnik ersinnen, nimmt doch die Anbindung über diesen Übertragungsweg deutlich zu.

LTE erobert gerade den industriellen Bereich, aber schon stehen neue, noch schnellere Übertragungstechniken in den Startlöchern. Mit einem modularen Gerät kann die neue Technik bei Bedarf ohne großen Aufwand integriert werden. Diese Migration geht weit einfacher von statten, da nur das in Frage kommende Modul gewechselt werden muss, der Router ansonsten weiter seinen Dienst verrichten kann. In vielen Fällen weiß übrigens der Techniker nicht genau, welche Kommunikationsschnittstellen er vorfindet. Statt verschiedenste Komplettgeräte mit auf die Baustelle zu nehmen, kann er flexibel mit Einsteckkarten auf die Einbausituation reagieren, sich gegebenenfalls sogar teure Mehrfachanfahrten ersparen. All das spiegelt sich in letzter Konsequenz in einer sicheren, zukunftsfähigen Investition wider.

Modularisierung rechnet sich

Dabei müssen Anwender für Modularität nicht deutlich tiefer in die Tasche greifen. Ganz im Gegenteil. Modularisierung rechnet sich für alle Beteiligten. Einerseits werden die Entwicklungszyklen beim Hersteller kürzer und damit die Zeit zwischen der Produktidee und der Markteinführung. Denn es müssen keine komplett neuen Systeme und Strukturen geschaffen werden. Zum anderen reduzieren modulare Produkte auch die Investition beim Kunden. Denn ein modulares Gerät kann viel genauer auf die Anforderungen hin zusammengestellt und flexibel angepasst werden. Somit wird sowohl beim Kauf sowie auch bei späterer Veränderung nur das bezahlt, was wirklich benötigt wird. Daraus resultieren ein optimales Preis-/Leistungsverhältnis und eine verlängerte Nutzungsdauer.

Geht Modularität zu Lasten der Bedienerfreundlichkeit? Auf keinen Fall. Eine intuitive Bedienbarkeit und eine logische Struktur sind die Grundvoraussetzungen für die Akzeptanz beim Anwender. Gleichzeitig müssen aber heute auch IT-Profis die Möglichkeit haben, tief in die Materie einzusteigen. Das ist der zunehmenden Verzahnung von M2M-Netzen und Office-IT geschuldet. Das Einsetzen und Herausnehmen von Modulen erfordert eine Art Plug&Play-Funktionalität beim Router. Niemand möchte sich groß mit der Installation der Module beschäftigen. Sicherheit ist ein weiterer Aspekt, der modularen Router entgegen kommt. VPN und Firewall sind Standardfeatures, die bei keinem Gerät fehlen dürfen. Je nach Anforderung, zum Beispiel für kritische Infrastrukturen, können aber auch zusätzliche Features auf Hardware- und Softwarebasis hinzukommen.

Insgesamt öffnet Modularität viele neue Perspektiven und Gestaltungsmöglichkeiten für die M2M-Kommunikation, erhöht die Flexibilität und ermöglicht eine deutlich längere Gerätenutzung auch in dynamischen Märkten.

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