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„USB spielt seine Vorteile aus“

Text: Fragen: Nicole Wittmann, A&D Foto: Softing
Feldbus-Interfaces mit USB-Anschluss eignen sich für den Einbau in kompakten Industrie-PCs. Produktmanager Christian Bräutigam erklärt, welchen Ansatz Softing mit seiner neuen embedded CAN-Schnittstelle verfolgt.

A&D: Ist USB in der Automation schon weit verbreitet?

Christian Bräutigam: Vor allem im mobilen Einsatz, zum Beispiel für die Inbetriebnahme, Wartung oder Fehlersuche, sehen wir heute schon sehr viel extern angeschlossenes USB-Equipment im Einsatz. Im permanenten Betrieb, zum Beispiel für Steuerungsaufgaben, wird die Schnittstelle hingegen noch relativ selten eingesetzt.

Ein Einsatz im Dauerbetrieb wäre jedoch denkbar?

Absolut. Die Leistungsdaten von USB sind dafür völlig ausreichend. Das Haupthemmnis ist, dass man im Schaltschrank keine externen Komponenten und Kabel am PC haben möchte, sondern an höher integrierten Lösungen interessiert ist.

Für welche Aufgaben eignet sich die neue USB-Schnittstelle aus dem Hause Softing?

CANpro USB embedded ist eine universell nutzbare CAN- und CANopen-Interface-Karte. Sie ist für den direkten Einbau in den PC konzipiert und kommt ohne externe Komponenten aus. Durch den Einsatz von USB-Highspeed mit einer Übertragungsrate von 480 Mbit/s können wir den erforderlichen hohen Durchsatz und sehr kurze Reaktionszeiten sicherstellen. Dadurch schaffen wir es, CAN- und CANopen-Lösungen anzubieten, die sich auch für Steuerungsaufgaben eignen.

An welche Kunden wenden Sie sich mit dem neuen Produkt?

Als Anbieter von industriellen Kommunikatinslösungen wenden wir uns vorrangig an die Prozess- und Fertigungsindustrie. Da CAN aber auch in vielen anderen Branchen zum Einsatz kommt, beispielsweise in der Medizinechnik und im Bereich erneuerbare Energien, bedienen wir auch diesen Markt. Überall dort, wo ein PC im Einsatz ist und ein CAN-Bus erforderlich ist, punkten wir mit dem neuen Produkt - besonders wenn der Platz sehr knapp ist.Die Forderung nach einem möglichst geringen Platzbedarf ist der Grund, weshalb die Schnittstelle gehäuselos ist?Ja, genau. Die Schnittstelle ist für den Einbau in PCs gedacht, bei denen kein Platz für klassische Steckplätze zur Verfügung steht. Durch die kompakte Bauform ermöglichen wir die Montage an nahezu beliebiger Stelle. Die Befestigung erfolgt direkt mit dem CAN-Stecker an einem Standard-DSUB-Ausbruch des PC-Gehäuses.

CANpro USB embedded wird über den PC-internen USB-Anschluss eingebunden. Welche Vorteile bietet das?

Wesentlicher Vorteil des neuen Produktes ist, dass am PC-Motherboard keinerlei Hardeware-Anpassungen nötig sind. Genutzt wird Connectivity, die schon vorhanden ist. Dadurch entstehen auch bei kleinen Stückzahlen sehr ökonomische Lösungen.

Sind vergleichbare Lösungen wie der CANpro USB embedded bereits am Markt erhältlich?

Mir ist bislang kein solch universeller Ansatz begegnet. Produkte anderer Anbieter gehen über den Weg eines proprietären Interfaces. Dafür muss der Anwender einen speziellen Steckplatz auf seinem PC-Motherboard vorsehen. Dies wirkt sich ungünstig auf Time-to-Market, Kosten und Flexibilität aus.

Sind weitere Schnittstellen - abgesehen von CAN- oder CANopen-Netzwerken - in Planung?

Ja. Die sehr positive Resonanz, die wir mit dem neuen Produkt im Markt erfahren, bestärkt uns in der Entscheidung, dieses Format als Standard aus dem Hause Softing auszubauen. In künftigen Entwicklungen werden wir weitere Feldbusse unterstützen, wie beispielsweise den Profibus.

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