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Störmeldung auf‘s Smartphone

Text: Text : Robert Torscht, Insys Icom Foto: Insys Icom
Zwischen GSM-Modems und Mobiltelefonen können oft nur vordefinierte Meldungen per SMS übermittelt werden. Mit zwei neuen Störmeldern können nun aktuelle Werte, SPS-Prozessabbilder oder Register gezielt ausgelesen und per SMS und E-Mail versand werden.

"Wo kritische Zustände überwacht werden, müssen Meldungen mit aktuellen Werten oder Störmeldungen sofort versandt werden", erklärt Werner Eberle. "Daneben wollen Betreiber ganz selbstverständlich mal schnell auf ihre Anlage schauen und auch der Service braucht einen Fernwartungszugang", führt der Senior Technical Consultant bei Insys Icom fort. Für diese Anfor-derungen seien die beiden neuen GPRS-Störmelder mit integriertem Fernwartungsrouter bestens gerüstet. "Die Applika-tionen werden immer gesprächiger und die Kunden wollen natürlich individuelle und aussagekräftige Meldungstexte - möglichst gleich mit den aktuellen Werten", so Eberle.

Die Störmelder IMO-1 und IMO-2 von Insys Icom sind mit einer LAN-Schnittstelle, zwei seriellen Schnittstellen und je zwei Ein- und Ausgängen ausgestattet. Beiden gemeinsam ist auch die Überwachungs-App: Sie beobachtet nicht nur die eigenen I/Os, sondern auch Steuerungen, die Register von Modbus-Geräten und den Inhalt von HTML-Seiten.

Für die verschiedenen Einsatzschwerpunkte stehen zwei Ausführungen bereit:

�?� IMO-1 für Siemens Logo! (seriell, Ethernet)

�?� IMO-2 für Modbus (RTU, TCP)

Der Status der überwachten Werte wird im Webinterface angezeigt und ist sowohl lokal als auch auch aus der Ferne über das GPRS-Netz einsehbar. In der Überwachungs-App können beliebige Ereignisse und Aktionen definiert werden, um Zustandswerte per SMS oder E-Mail zu versenden und Ausgänge zu schalten. Viele Funktionen können aus der Ferne per SMS gesteuert werden. Die Montage ist in jedem Verteiler- und Schaltschrank auf DIN-Hutschienen möglich.

Condition Monitoring mit IMO-1 und IMO-2

Die Überwachungs-App ist im Lieferumfang enthalten und wird über einen Webbrowser mit einfachen Wenn-Dann-Bedingungen oder komfortablen Logikverknüpfungen konfiguriert. Auch ohne Verbindung zu Steuerungen oder Modbus-Geräten können die beiden IMO-Eingänge auf Flanken und je zehn Pulsfolgen überwacht werden. So können über jeden Eingang elf verschiedene Aktionen getriggert werden. Die zwei digitalen Ausgänge werden durch lokale Eingänge, Timer sowie Logikverknüpfungen angesteuert und sind aus der Ferne per SMS-Befehl schaltbar. Eingegangene SMS werden quittiert; zur weiteren Erhöhung der Sicherheit können SMS-Befehle mit einem Kennwort geschützt werden.

Der Status der Ein- und Ausgänge wird benutzerfreundlich an der Gerätevorderseite mit LEDs angezeigt und im Webinterface der Geräte übersichtlich dargestellt. Auf diesen Status und auf die komplette Konfiguration kann lokal oder remote über sichere VPN-Verbindungen per Rechner oder Smartphone zugegriffen werden. Log-Dateien und die Statusseite können per E-Mail verschickt werden. Mit dieser Funktionsvielfalt soll die Überwachungs-App zur lokalen Schaltzentrale mit GPRS-Anbindung werden.

Durch Implementierung aller Logo!-Protokolle in den IMO-1 können Prozessabbilder (Eingänge, Ausgänge, Merker) und Aktualwerte von Funktionsblöcken kontinuierlich überwacht werden. Dies beeinflusst weder Objekte noch Prozessabbilder (PA) und lässt auch keinen Eingriff in das Logo!-Programm zu. Der Störmelder IMO-2 ist zur Überwachung von Steuerungen und -Geräten mit dem weit verbreiteten De-facto-Standard Modbus (RTU und TCP) konzipiert. Auch hier gilt: Die Überwachung ist rückwirkungsfrei auf die Modbus-Register. Bereits aus diesen Überwachungsfunktionen mit Status- oder Störmeldungsversand ergeben sich vielfältige und nützliche Anwendungsfälle. Die beiden Geräte sind zudem auch noch vollwertige Mobilfunkrouter für Teleservice-Anwendungen.

Standleitung ins Internet

Als GPRS-Router beherrschen IMO-1 und IMO-2 sichere Verbindungen (IPsec, OpenVPN, PPTP, GRE). Die GPRS-Router können sofort nach dem Start eine dauerhafte Verbindung ins Internet aufbauen, quasi als Standleitungsbetrieb. Alternativ kann die Verbindung zeit- oder ereignisgesteuert aufgebaut werden, wie zum Beispiel durch Datenverkehr aus dem LAN oder am seriellen Port. Per Konfiguration über das Webinterface kann der Verbindungsaufbau über Regeln beschränkt werden. So ist es möglich, IP-Daten zu übertragen, serielle Daten über das Serial-Ethernet-Gateway zu senden oder aus der Ferne auf Geräte im lokalen Netz hinter dem Störmelder zuzugreifen.

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